AMAG-Vorstandschef Kaufmann wird vorzeitig per Ende April abgelöst
Derzeitiger Vertriebsvorstand Breguncci folgt am 1. Mai - 2025
Gewinneinbruch verzeichnet - Aufsichtsratschef Dazza:
"Generationswechsel"
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Details (2. Absatz)
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Bei der Austria Metall AG AMAG kommt es zu
einem vorzeitigen Wechsel in der Funktion des Vorstandsvorsitzenden
(CEO). Helmut Kaufmann wird als CEO und Technikvorstand (COO) wird
vom derzeitigen Vertriebsvorstand (CSO) Victor Breguncci per 1. Mai
als CEO abgelöst. Das teilte die börsennotierte Firma am Donnerstag
nach Börsenschluss auf Basis eines entsprechenden Beschlusses des
Aufsichtsrates mit. Konkrete Gründe wurden nicht genannt. 2025 gab
es einen Gewinneinbruch.
In einer Pressemitteilung erklärte der Aluminium-Konzern,
Kaufmann habe sich nach 19 Jahren im Vorstand entschlossen, sein
Mandat nach der Hauptversammlung 2026 zurückzulegen und "damit eine
frühzeitige interne Nachfolgelösung zu unterstützen". Breguncci ist
seit 2019 Mitglied des AMAG-Vorstands, sein neuer Vertrag als CEO
läuft Mai 2029. Ebenfalls bis 2029 verlängert wurde der Vertrag mit
Finanzvorständin Claudia Trampitsch. Neu in den Vorstand berufen
wurde Alexander Moser-Parapatits. Aufsichtsratschef Alessandro Dazza
sprach von einem "Generationswechsel".
Im Vorjahr hat der energieintensive Konzern um rund ein Fünftel
weniger Gewinn erzielt, der Umsatz stieg dagegen leicht an. Unterm
Strich stand ein Ergebnis nach Steuern von 34 Mio. Euro - um 21,3
Prozent weniger als im Jahr davor, wurde vergangenen Freitag
bekanntgeben. Der stark von der US-Handelspolitik beeinflusste
Wettbewerb habe für Margenrückgänge gesorgt, strategische
Flexibilität und Maßnahmen zur Stabilisierung federten die
Auswirkungen etwas ab.
Das abgelaufene Jahr habe jedenfalls "ein sehr schwieriges
Umfeld" geboten, es habe sich von Quartal zu Quartal verändert,
berichtete Vorstands- und Technikchef Kaufmann noch bei der
Bilanzpressekonferenz in Wien. "Im zweiten Quartal ist Trump
eingefallen, 50 Prozent auf Stahl und Aluminium einzuheben." Die
AMAG habe Stabilisierungsmaßnahmen gesetzt und Ausgaben sowie
Investitionen auf ein Minimum reduziert.
phs/pro
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