Strabag übernimmt AKH-Betriebsführung doch nicht
Gespräche mit dem Gesundheitsdienstleister VIACAMA AG seien
beendet worden
Der Baukonzern Strabag wird die Betriebsführung des
AKH Wien doch nicht übernehmen. Die entsprechenden Gespräche
zwischen der Strabag und dem Gesundheitsdienstleister VIACAMA AG
(vormals Vamed AG) seien beendet worden, teilten beide Parteien am
Donnerstag mit. Im Oktober war bereits die gemeinsame Übernahme des
gesamten Vamed-Kerngeschäfts (von dem die AKH-Betriebsführung ein
Teil ist; Anm.) durch die Baukonzerne Porr und Strabag abgeblasen
worden.Die Strabag kündigte damals an, alleine über eine Übernahme der
AKH-Betriebsführung weiterzuverhandeln. Porr erklärte dafür, die
Vamed-Thermenbeteiligungen alleine zu kaufen. Wie heute bekannt
wurde, bleibt die AKH-Betriebsführungsgesellschaft (VKMB
Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H.) bei der
VIACAMA, die wiederum eine Tochter des deutschen Gesundheitskonzerns
Fresenius ist.
AKH-Betriebsführung bleibt bei VIACAMA
"VIACAMA führt das Betriebsführungsgeschäft am AKH gemäß dem
bestehenden technischen Betriebsführungsvertrag in enger
Partnerschaft mit der Stadt Wien fort", heißt es in der Aussendung
des Unternehmens. Ursprünglich wollte sich Fresenius komplett von
seiner Österreich-Tochter Vamed trennen.
Im Februar wurde der Verkauf des internationalen
Vamed-Projektgeschäfts Health Tech Engineering (HTE) an die
Worldwide Hospitals Group (WWH) abgeschlossen. Die
Vamed-Rehakliniken wurden im Herbst 2024 an den französischen
Finanzinvestor PAI Partners veräußert. Das
Krankenhausdienstleistungsgeschäft wurde in den Vamed-Mutterkonzern
Fresenius eingegliedert. Die Vamed AG wurde laut Wirtschaftscompass
im September in VIACAMA umbenannt.
spo/tpo
ISIN AT000000STR1
WEB http://www.strabag.com
http://www.vamed.com
ISIN AT00BUWOG001 AT0000809058
WEB http://www.buwog.at
http://www.immofinanz.com
http://www.rlbooe.at