ams-Osram hält operativen Gewinn stabil
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im
dritten Quartal 2025 bei 166 Mio. Euro - Umsatz sank um 3
Prozent auf 853 Mio. Euro
Der österreichisch-deutsche Chip- und
Sensorkonzern ams-Osram hat seine eigenen Erwartungen im dritten
Quartal des laufenden Geschäftsjahres erfüllt. Das bereinigte
operative Ergebnis (EBITDA) trat mit 166 Mio. Euro auf der Stelle.
Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um 3 Prozent auf 853 Mio.
Euro, lag damit aber in der oberen Hälfte der Prognose, wie das
Unternehmen am Dienstag in Premstätten bei Graz mitteilte.Das Chip-Geschäft, das drei Viertel des Umsatzes ausmacht, sei
wie erwartet gewachsen, sagte Vorstandschef Aldo Kamper. "Wie
versprochen, erzielen wir trotz des schwächeren US-Dollars und
höherer Rohstoffpreise ein stärkeres zweites Halbjahr in Bezug auf
Umsatz, Gewinn und Cashflow." Ohne den schwachen Dollar wäre der
Umsatz um 20 Mio. Euro höher ausgefallen.
Für das laufende vierte Quartal rechnet ams-Osram erneut mit
einem Umsatz von 790 bis 890 Mio. Euro und einer bereinigten
operativen Umsatzrendite von 16 bis 19 Prozent. Das wäre zwar
weniger EBITDA als im dritten Quartal (19,5 Prozent), in dem der
Verkauf einer Produktionsanlage in Singapur aber den Gewinn nach
oben getrieben hatte. Saisontypisch geringeren Chip-Umsätzen stehe
dann voraussichtlich ein anziehendes Geschäft mit Auto-Ersatzlampen
gegenüber. Rechnerisch steuert ams-Osram damit in der Mitte der
Spanne für das Gesamtjahr auf einen Umsatz von gut 3,3 Mrd. Euro und
ein bereinigtes EBITDA von knapp 600 Mio. Euro zu.
kre/cs
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