Telekom Austria steigerte im dritten Quartal Gewinn und Umsatz
Deutlich mehr Mobilkunden als vor einem Jahr - Knapp 600
Mitarbeitende weniger
Die börsennotierte Telekom Austria hat im dritten
Quartal 2025 mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Höhere Erlöse gab es
vor allem aus dem Verkauf von Endgeräten sowie Dienstleistungen im
Zusammenhang mit Datenverarbeitung und Speicherung (ICT-Geschäft).
Während die Umsätze in Osteuropa stiegen, fielen sie in Österreich,
"da niedrigere Umsätze aus Dienstleistungen nur teilweise durch
höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert wurden",
heißt es im Quartalsbericht.Die Zahl der Mobilfunkkunden des gesamten Konzerns stieg um knapp
10 Prozent auf 29,3 Millionen - vor allem wegen eines rasanten
Anstiegs bei der Vernetzung von Maschinen (M2M). Die Zahl der
Festnetzanschlüsse stieg leicht, wobei die Telefonie rückläufig war,
während Breitband- und TV-Anschlüsse zulegten.
Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab
es in allen Märkten außer Österreich und Serbien ein Plus. Das
EBITDA in Österreich fiel im Quartal wie auch in den ersten neun
Monaten des Jahres zusammen ohne Restrukturierungskosten um 3,2
Prozent - berücksichtigt man die Restrukturierung, brachten die
ersten neun Monate ein Minus von 5,2 Prozent. Der gesamte Konzern
verbuchte hingegen im dritten Quartal ein um 2,8 Prozent höheres
EBITDA, in den ersten neun Monaten lag das Plus bei 3,7 Prozent,
jeweils ohne Restrukturierung und Einmaleffekte.
Der Vorstand bestätigt die Prognose für das Umsatzwachstum in
Höhe von 2-3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
tsk
ISIN AT0000720008
WEB http://www.telekomaustria.com
ISIN AT0000743059
WEB http://www.omv.com