EVN nach drei Quartalen mit rund 9 Prozent weniger Gewinn
Konzernergebnis fiel auf rund 435 Mio. Euro - Deutlich
schwächere Erzeugungsbedingungen für erneuerbare Energie
Der Energieversorger EVN hat in den
ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2024/25 den Umsatz um 5
Prozent auf 2,36 Mrd. Euro gesteigert, das Konzernergebnis fiel
hingegen um 9,4 Prozent auf 434,7 Mio. Euro, teilte der
börsennotierte Konzern am Donnerstag in einer Aussendung mit. Den
Ergebnisrückgang begründete die EVN in erster Linie mit deutlich
schwächeren Erzeugungsbedingungen für erneuerbare Energie.Positiv wirkten sich die kühleren Temperaturen aus. Dadurch stieg
der Energiebedarf, aber auch die Vertriebsgesellschaften in
Bulgarien und Mazedonien profitierten davon. Allerdings stiegen
damit in Südosteuropa auch die Beschaffungskosten im
Energievertrieb. Aufgrund der kühleren Temperaturen erzielte auch
die EVN Wärme einen höheren Umsatz.
Insgesamt steigerte die EVN das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen) um 14,2 Prozent auf 713,6 Mio. Euro.
Dazu beigetragen hat auch der Ergebnisanteil der anteilig
eingerechneten Unternehmen mit operativem Charakter: Nach einem
Minus von 1,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum steuerten sie heuer 118
Mio. Euro zum EBITDA bei. Beim operativen Ergebnis (EBIT) erzielte
der Konzern ein Plus von 18,3 Prozent auf 447,1 Mio. Euro. Da der
Verbund heuer mit 2,80 Euro je Aktie eine deutlich niedrigere
Dividende als im Vorjahr (4,15 Euro) ausgeschüttet hat, fiel das
Finanzergebnis um 43,3 Prozent auf 93,5 Mio. Euro - und drückte das
Konzernergebnis des Versorgers.
fel/bel
ISIN AT0000741053
WEB http://www.evn.at
ISIN AT0000815402
WEB http://www.ubm.at