OMV plant neuen Wasserstoff-Elektrolyseur in Niederösterreich
Investition im dreistelligen Millionenbereich - Anlage soll
mit 140 MW eine der größten in Europa werden -
Produktionsstart für Ende 2027 geplant
Der österreichische Öl-, Gas- und
Chemiekonzern OMV hat den Bau einer Wasserstoff-Elektrolyseanlage im
niederösterreichischen Bruck an der Leitha angekündigt.
Vorbehaltlich einer positiven Förderzusage der Europäischen und der
Österreichischen Wasserstoffbank will der teilstaatliche Konzern
einen "mittleren dreistelligen" Millionenbetrag in eine neue Anlage
mit einer Kapazität von 140 Megawatt (MW) investieren, geht aus
einer Aussendung vom Mittwoch hervor.Der neue Elektrolyseur soll jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen
Wasserstoff produzieren, die Anlage werde damit eine der größten
ihrer Art in Europa sein. Die Produktion soll bis Ende 2027 an den
Start gehen. Seit Ende 2024 betreibt die OMV bereits einen
Wasserstoff-Elektrolyseur mit einer Kapazität von 10 MW und einer
jährlichen Produktionskapazität von bis zu 1.500 Tonnen grünem
Wasserstoff. Die Anlage ist derzeit die größte ihrer Art in
Österreich, Ende 2026 will der ebenfalls teilstaatliche
Energiekonzern Verbund gemeinsam mit der Burgenland Energie einen
Elektrolyseur mit zunächst 60 MW, in der Ausbaustufe dann 300 MW
Leistung in Betrieb nehmen.
Die OMV will den grünen Wasserstoff unter anderem für die
Produktion von Benzin und Diesel nutzen und dort Wasserstoff
ersetzen, der bisher aus Erdgas gewonnen wurde. "Durch den künftigen
Einsatz von grünem Wasserstoff gestalten wir die Prozesse und die
Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten nachhaltiger
und machen unsere Industrie zukunftssicher", sagte Martijn van
Koten, Vorstandsmitglied für den Bereich Fuels & Feedstock.
cgh/kre
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