Weniger Nachfrage aus Ölsektor drückte SBO-Umsatz im 1. Quartal
Umsatz reduzierte sich um 12 Prozent auf 129,2 Mio. Euro -
"Herausforderndes Marktumfeld" für Ölfeldausrüster
Der österreichische Ölfeldausrüster
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat im ersten Quartal
die niedrigen Ölpreise und Handelsspannungen sowie das "veränderte
Ausgabeverhalten in der Industrie" zu spüren bekommen. Der Umsatz
reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12 Prozent auf
129,2 Mio. Euro, der Nettogewinn sank um 13,3 Prozent auf 13 Mio.
Euro, teilte das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mit.SBO verzeichnete einen Umsatzrückgang von 29,7 Prozent in der
Precision Technology-Division (PT) und ein Erlöswachstum von 10,5
Prozent in der Energy Equipment-Division (EE). Der Auftragseingang
des Ölfeldausrüsters blieb mit 108,3 Mio. Euro unter dem
Vorjahreswert von 118,6 Mio. Euro. Der Auftragsbestand der Gruppe
belief sich Ende März auf 124,1 Mio. Euro, Ende Dezember 2024 waren
es noch 141,8 Mio. Euro. Die Finanzlage des Unternehmens ist
weiterhin stabil: Die Eigenkapitalquote belief sich Ende März auf
49,8 Prozent.
Für das zweite Quartal rechnet SBO auch mit "einem
herausfordernden Marktumfeld". In der Precision Technology-Sparte
habe sich "die abwartende Haltung der Kunden" fortgesetzt. In diesem
Geschäftsbereich werde man die Produktionskapazitäten sowie Kosten
weiter anpassen und versuchen, das Risiko möglicher Zölle zu
minimieren. In der Energy Equipment-Division plant das Unternehmen
auf internationalen Wachstumsmärkten weiter zu expandieren. Trotz
der kurzfristigen Marktunsicherheiten will SBO seine
Unternehmensstrategie weiter fortsetzen, unter anderem mit der
Diversifizierung in andere Industriesektoren, Marktexpansion in
wachstumsstarke Regionen und Investitionen in die
Technologieführerschaft.
cri/cgh
ISIN AT0000946652
WEB http://www.sbo.co.at
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WEB http://www.agrana.com