SBO zeigt resiliente Q1 Performance trotz globaler Unsicherheit
Umsatz von MEUR 129,2 auf solidem Level, trotz makroökonomischer Instabilität
EBITDA von MEUR 26,4, Marge auf 20,4% verbessert
EBIT von MEUR 18,3 mit einer Marge von 14,2%
Ergebnis nach Steuern von MEUR 13,0 bzw. EUR 0,83 je Aktie
Freier Cashflow im Quartal auf MEUR 13,3 verbessert
Firmenname „SBO AG“ unterstreicht strategische Neuausrichtung
Ternitz, 22. Mai 2025. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO), im Leitindex ATX der Wiener Börse notiert, sah sich im ersten Quartal 2025 mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert, das von sinkenden Ölpreisen, Handelsspannungen und einem veränderten Ausgabeverhalten in der Industrie geprägt war. Die Performance von SBO erwies sich als widerstandsfähig, mit unterschiedlichen Entwicklungen in den beiden Divisionen.
Der Auftragseingang blieb mit MEUR 108,3 unter dem Vorjahreswert (1-3/2024: MEUR 118,6) und leicht unter Q4 2024 (MEUR 110,8). Der Umsatz erreichte MEUR 129,2 (1-3/2024: MEUR 146,7), wobei der Umsatzrückgang von 29,7% in der Precision Technology-Division (PT) durch ein Wachstum von 10,5% in der Energy Equipment-Division (EE) teilweise kompensiert wurde. Der Auftragsbestand der Gruppe belief sich Ende März auf MEUR 124,1 (31. Dezember 2024: MEUR 141,8).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich auf MEUR 26,4 (1-3/2024: MEUR 28,8), da die geringere Auslastung in der PT-Division nur teilweise durch das höhere Ergebnis in der EE-Division kompensiert wurde. Die EBITDA-Marge stieg auf 20,4% (1-3/2024: 19,6%). Das Betriebsergebnis (EBIT) sank auf MEUR 18,3 (1-3/2024: MEUR 20,6), die EBIT-Marge verbesserte sich auf 14,2% (1-3/2024: 14,0%).
Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf MEUR 17,4 im Vergleich zu MEUR 19,2 im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern erreichte MEUR 13,0 (1-3/2024: MEUR 15,0), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,83 (1-3/2024: EUR 0,95) entspricht.
CEO Klaus Mader fasst die Entwicklungen im ersten Quartal zusammen: „Das Jahr 2025 ist von einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Im ersten Quartal ist es uns gelungen, trotz einer geringeren Kundennachfrage und zunehmend schwieriger Marktbedingungen solide Ergebnisse zu erzielen, die von beiden Divisionen getragen wurden. Auch wenn die Marktunsicherheit anhält und die globalen Entwicklungen schwer vorhersehbar sind, steuern wir proaktiv durch das aktuelle Umfeld. Gleichzeitig verfolgen wir konsequent unsere strategischen Ziele, unterstützt durch unsere finanzielle Stärke.“
Solide Bilanz, Cashflow weiter verbessert
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich deutlich auf MEUR 22,7 (1-3/2024: MEUR 9,7) und auch der Freie Cashflow stieg signifikant auf MEUR 13,3 (1-3/2024: MEUR 2,5), dank eines geringeren Bedarfs an Working Capital. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Nutzungsrechte) beliefen sich auf MEUR 10,1 und beinhalteten Investitionen in die Standorterweiterungen im Nahen Osten und in Vietnam.
SBO hat ihre hervorragende Finanzlage im ersten Quartal 2025 beibehalten. Die liquiden Mittel des Unternehmens stiegen weiter auf MEUR 323,0 zum 31. März 2025 (31. Dezember 2024: MEUR 314,7), was fast ausschließlich auf den Freien Cashflow zurückzuführen ist. Das Eigenkapital belief sich auf MEUR 484,6 zum 31. März 2025 (31. Dezember 2024: MEUR 492,7), leicht belastet von Währungseffekten, was zu einer Eigenkapitalquote von 49,8% führte (31. Dezember 2024: 50,0%). Die Nettoverschuldung wurde auf MEUR 47,1 reduziert (31. Dezember 2024: MEUR 56,0), wodurch sich das Gearing des Unternehmens weiter auf 9,7% verbesserte (31. Dezember 2024: 11,4%).