AMAG machte 2024 um ein Drittel weniger Gewinn
Auch Umsatz gesunken - "Gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung
in schwierigem Umfeld" - BILD
Der oberösterreichische Aluminiumkonzern
AMAG Austria Metall AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr um ein
Drittel weniger Gewinn geschrieben. Das Ergebnis nach Steuern sank
von 66,4 auf 43,2 Mio. Euro ab. Der Umsatz ging um 0,7 Prozent auf
1,4 Mrd. Euro zurück. Das Unternehmen sprach am Donnerstag in einer
Aussendung dennoch von einer "guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung
in einem anhaltend schwierigen Umfeld in Europa".Marktschwächen in Europa seien durch Mengenanstiege in den USA
und Asien ausgeglichen worden, so das Unternehmen. Zudem hätten eine
Verschiebung im Produktmix und ein etwas höherer Aluminiumpreis das
insgesamt niedrige Preisniveau kompensieren können.
Aufgrund des unsicheren Umfeldes gab die AMAG keinen Ausblick für
das Jahr 2025 in Form von konkreten Zahlen. Das operative Ergebnis
wird aber unter dem Niveau von 2024 erwartet. Gründe dafür seien die
verhaltene Wirtschaftsentwicklung in Europa und höhere
handelspolitische Unsicherheiten nach dem Präsidentenwechsel in den
USA.
bel/ivn
ISIN AT00000AMAG3
WEB http://www.amag.at
ISIN AT0000831706
WEB http://www.wienerberger.com