Marinomed - Marinomed Biotech AG gibt Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023 bekannt und meldet Fortschritte bei Marinosolv und Carragelose Assets

MARINOMED

13,70 EUR +0,00 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

13,70 EUR +0,00%
Hoch 13,70 Tief 13,50 Vortag 13,70

Marinomed Biotech AG gibt Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023 bekannt und meldet Fortschritte bei Marinosolv und Carragelose Assets



• Umsatz im Geschäftsjahr 2023 bei EUR 9,2 Mio. nach pandemiebedingten Rekordjahren (2022: EUR 11,3 Mio.)
• Wichtige Fortschritte bei Carragelose mit neuen Vertriebspartnern und neuen Produkten sowie verbesserte Stabilität bei Marinosolv-Leitprodukten
• Ausblick 2024 und darüber hinaus: Primärziel ist die Erreichung der operativen Profitabilität durch die Vermarktung von Carragelose und Marinosolv Assets

Korneuburg, Österreich, 16. April 2024 – Die Marinomed Biotech AG (VSE:MARI) meldet für 2023 einen Umsatzrückgang um 18,6 % auf EUR 9,2 Mio. (2022: EUR 11,3 Mio.) und liegt damit deutlich über vorpandemischem Niveau. Der erwartete Rückgang in der Nachfrage nach Husten- und Erkältungsprodukten aufgrund des Abklingens der Pandemie sowie hohe Lagerbestände der Kunden trugen zu einem niedrigen Auftragsvolumen bei. Die liquiden Mittel verringerten sich auf EUR 2,6 Mio. (2022: EUR 8,2 Mio.), wobei im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Mittelzuflüsse zur Cash-Position beitrugen. Im März 2024 hat Marinomed eine Vereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank getroffen, die Kapitalrückzahlungen des Venture-Darlehens aus 2019 (EUR 15 Mio.) um 18 Monate zu verschieben.

„Im Jahr 2023 haben wir sowohl bei Marinosolv als auch bei Carragelose wichtige Fortschritte erzielt. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Stabilität von Budesolv und Tacrosolv wurden weitgehend gelöst und die Business Development Prozesse für beide Produkte haben deutlich an Dynamik gewonnen. Wir haben zwei neue Produkte in das Carragelose-Portfolio aufgenommen und neue Partner gewonnen, um weiße Flecken auf der Vertriebslandkarte zu füllen. Allerdings dauert die Kommerzialisierung unserer Marinosolv-Produkte länger als erwartet, so dass Marinomed hinter den Erwartungen zurückbleibt“, kommentiert Andreas Grassauer, CEO von Marinomed. „Auf der anderen Seite haben wir 2024 bereits gute Nachrichten gemeldet: Wir haben kürzlich neue Carragelose-Produkte in Österreich und Mexiko gelauncht, unser Carragelose-Netzwerk um zwei neue Partner erweitert und mit P&G wichtige Fortschritte beim Marktzugang in den USA erzielt. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an der Verpartnerung von Budesolv und Tacrosolv.“

Kostenbewusstes Cash-Management

Der Umsatzrückgang konnte großteils durch Einsparungen bei den Beratungskosten und durch höhere Erträge aus Zuschüssen und Förderungen kompensiert werden. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung blieben mit EUR 7 Mio. nahezu unverändert (2022: EUR 6,9 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag daher mit EUR -5,1 Mio. leicht unter dem Vorjahreswert von EUR -4,9 Mio. Das Finanzergebnis lag bei EUR -1,7 Mio. (2022: EUR -1,5 Mio.). Der Jahresfehlbetrag belief sich somit auf EUR -6,8 Mio., nach EUR -6,4 Mio. im Jahr 2022.

Ausblick für 2024 und darüber hinaus

Das Wachstum des Carragelose-Geschäfts wird durch die Unterstützung neuer und bestehender Partner beim Markteintritt (z. B. mit P&G in den USA oder VitaPlus in Osteuropa) sowie durch den Abschluss weiterer Partnerschaften für das neue allergenblockierende Nasenspray und die befeuchtenden Augentropfen vorangetrieben. Parallel dazu evaluiert Marinomed strategische Optionen für das gesamte Carragelose-Portfolio. Im Bereich Immunologie steht der Abschluss von Lizenzverträgen für Budesolv und Tacrosolv im Vordergrund. Beide Produkte wurden hinsichtlich Stabilität und Primärverpackung deutlich verbessert und damit für potenzielle Partner attraktiver. Gleichzeitig wird der erste Partner für Budesolv, Luoxin, beim Erreichen des nächsten Meilensteins unterstützt. Die derzeitige Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Erfüllung der regulatorischen und technischen Anforderungen sowie auf die Vorbereitung einer klinischen Studie in China. Nach mehreren erfolgreichen Machbarkeitsstudien und kleineren Projekten wurde 2023 die erste langfristige Solv4U-Partnerschaft mit SPH Sine in China geschlossen. Ähnliche Partnerschaften zeichnen sich bereits ab und könnten den Umsatzbeitrag von Solv4U deutlich erhöhen. „Die jüngste Vereinbarung mit der EIB und unseren Immobilienkreditgebern, die Rückzahlungen für 18 Monate auszusetzen, gibt uns mehr Flexibilität, um uns auf die Kommerzialisierung unserer Assets zu konzentrieren. Parallel dazu arbeiten wir an verschiedenen Initiativen, die zusammen das Potenzial haben, den Finanzierungsbedarf des Unternehmens zu decken“, fügt Pascal Schmidt, CFO von Marinomed, hinzu. „Unser primäres Ziel ist es, die operative Profitabilität zu erreichen. Unser Fokus liegt jetzt auf der kurzfristigen Cash-Generierung, einschließlich weiterer Lizenzvereinbarungen für Budesolv und dem Ausbau unseres Carragelose-Geschäfts. Wir bleiben unserer Mission treu, unsere patentierten Technologien zur Entwicklung von Therapien für Krankheiten mit ungedecktem medizinischem Bedarf einzusetzen und konzentrieren uns dabei auf unsere Marinosolv-Plattform - sowohl mit eigenen Produkten als auch durch Solv4U-Technologiepartnerschaften.“

Ausgewählte Finanzkennzahlen des Geschäftsjahres 2023
                                              Alle Angaben in TEUR   2023      2022
Umsatzerlöse                                                         9,183.5 11,275.9
Personalaufwand                                                     -5,048.9 -4,848.7
F&E Aufwendungen                                                    -7,032.9 -6,905.6
Betriebsergebnis (EBIT)                                             -5,129.2 -4,913.6
Jahresfehlbetrag                                                    -6,794.8 -6,397.7
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR)                               -4,5     -4,3
Eigenkapital                                                       -10,136.4 -4,157.1
Bilanzsumme                                                         14,611.7 22,286.6
Cashflow aus der Betriebstätigkeit                                  -4,528.2 -5,202.9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente                         2,588.8  8,175.4
Gesamtveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  -5,586.5  2,373.2

Details zur Telefonkonferenz zu den Gesamtjahresergebnissen 2023:

Die Marinomed Biotech AG wird heute um 10 Uhr (MESZ) über ihre Jahreszahlen im Rahmen einer in englischer Sprache abgehaltenen Telefonkonferenz informieren. Als Gesprächspartner stehen Andreas Grassauer, CEO, Eva Prieschl-Grassauer, CSO, sowie Pascal Schmidt, CFO, zur Verfügung.

Zur Registrierung folgen Sie bitte diesem Link:

[1] https://www.c-meeting.com/web3/meetingRegistration/flaCLBqCy8FKUN6gMfcOmA/3DQVEEWL8KF8KV

Login Telefonkonferenz:

Nach der Registrierung (siehe oben) verwenden Sie bitte die in der Bestätigungs-E-Mail angegebenen Informationen, um sich einfach und schnell in die Telefonkonferenz einzuwählen. Wir empfehlen, sich einige Minuten vor Beginn der Konferenz anzumelden. Die Präsentation kann ca. 15 Minuten vor der Telefonkonferenz von der Website des Unternehmens heruntergeladen werden: [2] https://www.marinomed.com/de/investoren-esg/finanzpublikationen



ATX (Wiener Börse Index) : 5809.61 -0.7% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Allgemeines — Amazon will im oberösterreichischen Reichersberg investieren -Zeitung
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — Autozulieferer Nemak plant Werkschließung in NÖ, 330 Jobs betroffen
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
   [weitere News >>]