Raiffeisen Bank International - RBI: Anteil am Russland-Zahlungsverkehr viel niedriger als 30 Prozent

RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL

43,96 EUR -0,99 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

RBI: Anteil am Russland-Zahlungsverkehr viel niedriger als 30 Prozent


Höherer Marktanteil als vor 2022 durch Ausschluss zahlreicher Banken aus dem SWIFT-System



Die russische Raiffeisen-Tochter wickelt dem Volumen nach derzeit etwa 25 Prozent von Überweisungen in Euro nach Russland sowie 30 Prozent des Zahlungsverkehrs im SWIFT-System in US-Dollar und Euro aus Russland ab. Dies erklärte am Montag eine Sprecherin der Raiffeisen Bank International auf APA-Anfrage. Die "Financial Times" hatten am Sonntag mit Verweis auf einen anonymen Raiffeisen-Manager von einem 40-50 Prozent Anteil am gesamten Zahlungsverkehr mit Russland geschrieben.
43,96 EUR -0,99%
Hoch 44,74 Tief 43,26 Vortag 44,40

Vor dem 24. Februar 2022 habe der Anteil von Raiffeisen an Überweisungen nach Russland etwa acht Prozent ausgemacht, berichtete die Sprecherin. Die wichtigere Rolle von Raiffeisen im internationalen Zahlungsverkehr erkläre sich dadurch, dass zahlreiche russische Banken aus dem SWIFT-System ausgeschlossen worden seien und daher der Marktanteil westlicher Banken deutlich gestiegen sei. "Der Anteil der RBI an den gesamten russischen Auslandszahlungstransaktionen ist um ein Vielfaches niedriger als 30 Prozent, da Russland einen wesentlichen Teil seines Auslandszahlungsverkehrs nicht mehr in US-Dollar oder Euro abwickelt", betonte die Sprecherin.

Zumindest für Privatkunden der russischen Raiffeisentochter aus dem Mittelstand werden Überweisungen in das Ausland dennoch immer schwieriger. Am Montag verkündete die Bank in Moskau, dass ab dem 6. März nur noch Summen von mehr als 10.000 Euro oder Dollar in das Ausland überwiesen werden können. Zuletzt war dieses Limit im Dezember 2022 von 3.000 auf 5.000 Euro angehoben worden. "Diese Maßnahme ist notwendig, um zu vermeiden, dass die von den Korrespondenzbanken festgelegten Obergrenzen für die Anzahl solcher Zahlungen überschritten werden, da die Korrespondenzbanken immer höhere Anforderungen an die Prüfung und Abwicklung von Zahlungen stellen", erläuterte die RBI-Sprecherin. In vielen Fällen fungiert freilich ausgerechnet die Mutterbank RBI in Wien als Korrespondenzbank für diese Überweisungen aus Russland.

hgh/bel

ISIN AT0000606306 WEB http://www.rbinternational.com/

 ISIN  AT0000743059
 WEB   http://www.omv.com



ATX (Wiener Börse Index) : 5809.61 -0.7% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Allgemeines — Amazon will im oberösterreichischen Reichersberg investieren -Zeitung
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — AUA springt nach Lufthansa-Streichungen mit mehr Flügen in Bresche
Allgemeines — Autozulieferer Nemak plant Werkschließung in NÖ, 330 Jobs betroffen
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
   [weitere News >>]