ams Osram erzielte 2022 einen Umsatz von 4,8 Mrd. Euro
Gewinn fiel 2022 auf 124 Mio. Euro - ams Osram rechnet mit
Schwäche im 1. Halbjahr 2023
Der an der Schweizer Börse notierte steirische
Technologiekonzern ams Osram hat im vergangenen Jahr weniger
verdient. Im abgelaufenen Jahr ging der Umsatz um vier Prozent auf
4,8 Mrd. Euro zurück, die Bruttogewinnmarge verringerte sich um drei
Prozentpunkte auf 31 Prozent, wie ams Osram am Dienstag mitteilte.
Unter dem Strich erzielte der Sensor- und Leuchtenhersteller
bereinigt 124 Mio. Euro nach 272 Mio. Euro im Vorjahr.Der scheidende ams-Osram-Chef Alexander Everke verwies auf
Ungleichgewichte in den Lieferketten der Autoindustrie, die
gedämpfte Nachfrage von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die
volatile Entwicklung in China und die Inflation. Everke verlässt das
Unternehmen Ende März, sein Nachfolger wird Leoni-Chef Aldo Kamper.
Für den Jahresbeginn stellt sich ams Osram auf einen Dämpfer ein.
"Wir sehen derzeit Merkmale einer Marktkorrektur und erwarten, dass
die derzeitige Konjunktur- und Branchensituation im ersten Halbjahr
2023 anhalten wird", heißt es in der Mitteilung. Die Nachfrage im
Autogeschäft bleibe gedämpft, das Verbraucher- und Industriegeschäft
spüre schwache Smartphone-Absätze, negative konjunkturelle Einflüsse
sowie die Folgen der Corona-Pandemie in China. Für die zweite
Jahreshälfte seien die Aussichten günstiger.
sag/tpo
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