RBI arbeitet nach wie vor an Russland-Optionen
In der Ukraine sind 320 der 380 Raiffeisen-Filialen geöffnet
Die Raiffeisen Bank International
(RBI) ist nach wie vor mit der Prüfung aller Optionen für die
russische Tochterbank beschäftigt. "Um Vorstandschef Johann Strobl
zu zitieren, eine Bank ist keine Würstelbude, wir haben eine
Verantwortung und man muss diese strategischen Optionen auch erst
erarbeiten", sagte Risikochef Hannes Mösenbacher am Freitag auf der
Kleinaktionärsveranstaltung "Gewinn-Messe".Die Bank habe in Russland Kundenbeziehungen, die seit über 20
Jahren bestehen und zähle insgesamt 10.000 Mitarbeiter. "Es gibt
noch ausreichend internationale Kunden, die froh sind, dass eine
westliche Bank in diesem Markt tätig ist. Vor dieser Verantwortung
laufen wir auch nicht davon", sagte Mösenbacher. Was auch immer in
Russland passiere, er als Vorstand müsse aufpassen, dass es keine
Auswirkungen auf die Gruppe habe.
In der Ukraine habe das Geldhaus derzeit 320 von insgesamt 380
Filialen geöffnet. Etwa 60 Filialen seien in den besetzten Gebieten
und derzeit geschlossen.
ivn
ISIN AT0000606306
WEB http://www.rbinternational.com/
ISIN AT00BUWOG001 AT0000609607
WEB http://www.buwog.at
http://www.porr-group.com