Hohe Stahlpreise und sehr robuste Nachfrage sorgen für Ergebnissprung im Q3
Die voestalpine präsentierte diese Woche ein den Erwartungen entsprechendes starkes 3. Quartal 21/22 mit starkem Umsatz- und EBITDA-Plus. Getragen von robuster Nachfrage aus fast allen Abnehmerindustrien und gestiegenen Stahlpreisen legte der Umsatz um 35% auf EUR 3,85 Mrd. zu. Einige Bereiche, vor allem der Geschäftsbereich Automotive, waren jedoch nach wie vor von den Lieferkettenproblemen betroffen. Die Nachfrage nach Autos ist allerdings ungebrochen und die Lieferkettenprobleme scheinen im Herbst die Talsohle durchschritten zu haben.
Das EBITDA erhöhte sich, trotz des sprunghaften Anstieg der Energiepreise, um 72% auf EUR 496 Mio.. Für das Geschäftsjahr 2021/22 erwartet der Vorstand der voestalpine ein EBITDA am oberen Ende der bisher kommunizierten Bandbreite und somit in Höhe von bis zu EUR 2,2 Mrd..
Ausblick
Aufgrund der robusten Nachfrage nach Stahl in allen Endmärkten und der Erholung der Automobilindustrie erwarten wir weiterhin hohe Stahlpreise. In Kombination mit sinkenden Rohstoffpreisen für Eisenerz rechnen wir im kommenden 4. Quartal 2021/22 mit den stärksten Margen für das aktuelle Geschäftsjahr 2021/22.