Oö. Luftfahrtspezialist FACC im Aufwind - 200 Mitarbeiter gesucht
150 Mio. Euro Investitionen für fünf Jahre - Auftragseingänge
mit 1 Mrd. Euro fast auf Vor-Krisen-Niveau
Der Innviertler Luftfahrtspezialist
FACC, der wegen Corona Ende 2020 seine Belegschaft in Österreich
drastisch von rund 3.400 auf 2.700 Personen reduziert hat, ist
wieder im Aufwind. So sucht das Unternehmen jetzt für Oberösterreich
200 neue Mitarbeiter, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag.
Auch die Auftragslage entwickle sich positiv."Wir konnten allein im
vergangenen Jahr neue Verträge über 1 Mrd. Euro abschließen",
berichtet CEO Robert Machtlinger.Die Auftragseingänge liegen bei FACC wegen der positiven
Branchenentwicklung damit wieder fast auf Vor-Corona-Niveau. Für die
kommenden fünf Jahre habe das Innviertler Unternehmen ein
Investitionspaket von rund 150 Mio. Euro für Forschung, Entwicklung,
neue Produktionsanlagen und neue Projekte geschnürt.
Highlight des vergangenen Jahres war der Einstieg ins
Raumfahrt-Geschäft. FACC liefert Teile für die Trägerrakete Ariane 6
an die ArianeGroup. "Ein möglicher erster Einsatz der
Leichtbauinnovation ist das HERA Projekt zur planetaren
Asteroiden-Verteidigungstechnik. Dabei soll an zwei an der Erde
vorbeifliegenden Kometen getestet werden, inwieweit man einen
Asteroiden von seiner Flugbahn abbringen kann", hieß es in der
Aussendung. Weiters kamen Großaufträge von Airbus für die Produktion
von Leitwerkkomponenten für den A220 hinzu. Und für den kanadischen
Flugzeughersteller Bombardier entwickelten die Innviertler eine
Business Jet Kabine.
ker/tsk
ISIN AT00000FACC2
WEB http://www.facc.at
ISIN IT0004781412
WEB http://www.bankaustria.at
https://www.unicreditgroup.eu