Strabag schraubte Ergebniserwartung für 2021 kräftig nach oben
EBIT-Marge vorläufigen Angaben zufolge "nahe 6 Prozent" - Das
liegt weit über der Zielmarge von 2022 von rund 4 Prozent
Österreichs größter Baukonzern hat das zweite
Coronajahr 2021 operativ weitaus stärker abgeschlossen als erwartet.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) warf eine Marge ab, die
"voraussichtlich nahe 6 Prozent" liegt, wie das Unternehmen am
Mittwoch überraschend bekanntgab. Zuletzt, im Trading Statement von
Mitte November, hatte das Management noch mit einer EBIT-Marge nahe
dem für 2022 festgelegten Ziel von 4 Prozent gerechnet.Nach jetzt vorliegenden Erkenntnissen geht der Vorstand davon
aus, dass die bisher prognostizierte Marge "deutlich überschritten"
werde, wie die Strabag nun mitteilte. "Damit wird für das
Geschäftsjahr 2021 nunmehr ein erheblich höheres Ergebnis als
prognostiziert erwartet." Die Markterwartungen würden "aufgrund von
zahlreichen positiven Ergebniseinflüssen in allen Segmenten zum
Jahresende 2021, mit denen in diesem Umfang nicht zu rechnen war"
übertroffen.
Im Jahr davor, 2020, hatte sich die Marge von 3,8 auf 4,3 Prozent
verbessert, im ersten Halbjahr 2021 betrug sie nur 2,1 Prozent.
An der Guidance für 2022 und die Zeit danach wird trotz der nun
massiv erhöhten Marge nicht gerüttelt: "An der Planung für die
kommenden Geschäftsjahre ändert dieses außergewöhnlich starke
Geschäftsjahr 2021 nichts", ließ der Konzern wissen.
Die Bauleistung entwickelte sich 2021 den heutigen Angaben
zufolge mit rund 16 Mrd. Euro "erwartungsgemäß". Im ersten
Coronajahr 2020 hatte sie 15,4 Mrd. Euro erreicht. Das endgültige
Ergebnis und die detaillierten Geschäftszahlen für das abgelaufene
Jahr legt die Strabag bei ihrer Bilanzpräsentation am 29. April 2022
vor.
kre/itz
ISIN AT000000STR1
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