ams verdoppelte im dritten Quartal operativen Gewinn
Gewinn nach Steuern im Jahresvergleich stabil - Chipmangel
belastet
Der steirische Sensorspezialist ams hat im dritten
Quartal trotz Schwierigkeiten bei den Lieferketten den operativen
Gewinn mehr als verdoppelt. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im
Vergleich zum Vorjahresquartal von 63 auf 157 Mio. Dollar (135,6
Mio. Euro). Nach Steuern wies der Konzern bereinigt wie im
Vorjahresquartal 12 Mio. Dollar Gewinn aus. Die Knappheit bei den
Auto-Halbleitern sieht ams noch bis weit ins kommende Jahr andauern.Der Chipmangel erzeuge Umsatzschwankungen und Volatilität in den
Lieferketten der Automobilindustrie, da die Knappheit von
Komponenten zu geringeren Produktionsvolumina der
Automobilhersteller führe. ams rechnet damit, dass diese
Ungleichgewichte weiterhin von einer reduzierten Verfügbarkeit
bestimmter Materialien und Vorprodukte begleitet werden
Außerdem teilte ams Osram mit, dass das Unternehmen keine
weiteren Beratungsleistungen des vormaligen Finanzchefs Michael
Wachsler in Anspruch nehme, "da ams Osram vor kurzem über eine
laufende Untersuchung der österreichischen Behörden bezogen auf
Herrn Wachsler informiert worden ist. Diese bezieht sich auf private
Wertpapiertransaktionen, die vorgeblich Herrn Wachsler und zwei
ehemaligen Mitarbeitern von ams zugeordnet werden." Der Aufsichtsrat
der ams AG habe auch die Entscheidung Wachslers "zur Kenntnis
genommen", nicht für den Aufsichtsrat zu kandidieren. Als Wachsler
2020 aus dem Unternehmen ausschied, war vorgesehen, dass er 2022 in
den Aufsichtsrat wechselt. ams Osram sei nicht Gegenstand dieser
Untersuchung oder damit verbundener Behauptungen und arbeite mit den
Behörden zusammen und habe eine interne Untersuchung dazu begonnen.
Weitere Stellungnahmen seien nicht vorgesehen.
Für das 4. Quartal 2021 erwartet ams OSRAM einen Gruppenumsatz
von 1,36 bis 1,46 Mrd. Dollar.
tsk
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