CPI Europe (vormals Immofinanz) - Immofinanz drehte in Gewinnzone durch Aufwertungen auch bei s-Immo

CPI EUROPE (VORMALS IMMOFINANZ)

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Immofinanz drehte in Gewinnzone durch Aufwertungen auch bei s-Immo


Besseres Immobilien-Bewertungsergebnis - Retail-Standorte fast wieder komplett offen - Gesamtportfolio mit 5,1 Mrd. Buchwert zu 94,5 Prozent vermietet - Positiv für restlichen Jahresverlauf



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Wertaufholungen bei Immobilien, die in der Coronakrise abgewertet worden waren, sowie eine Aufwertung ihres s-Immo-Anteils haben der Immofinanz AG im ersten Quartal zu einem hohen Gewinn verholfen. Nach 37,6 Mio. Euro Verlust vor einem Jahr stand diesmal ein Nettogewinn von 123,1 Mio. Euro zu Buche. Das Bewertungsresultat aus Bestandsimmobilien war diesmal um 46 Mio. Euro höher, und der s-Immo-Anteil gewann 85,3 Mio. Euro an Wert, teilte die Immofinanz AG am Montagabend mit.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern verbesserte sich deutlich auf 127,0 Mio. Euro, nach -31,8 Mio. Euro Anfang 2020. Das operative Ergebnis blieb mit 46,4 (43,5) Mio. Euro beinahe gleich, ebenso die Mieterlöse mit 74,8 (74,4) Mio. Euro. Krisenbedingt stiegen jedoch die Mietforderungsabschreibungen aus dem Asset Management, dies erhöhte die Immobilienaufwendungen.

"Das erste Quartal war noch deutlich von der Pandemie geprägt, dennoch haben wir in diesem Umfeld stark performt und sowohl unser operatives Ergebnis als auch das Konzernergebnis deutlich verbessert. Aktuell sind unsere Retail-Immobilien wieder fast vollumfänglich geöffnet, wir sehen auch vielversprechende Entwicklungen bei den Besucherzahlen und den Umsätzen der Einzelhändler", erklärte Immofinanz-CEO Ronny Pecik in einer Aussendung. Ende März seien noch 48 Prozent der vermieteten Einzelhandelsflächen temporär geschlossen gewesen, per Ende Mai aber nur noch ein Prozent. Für den weiteren Jahresverlauf sei man durch die EU-weiten Impffortschritte positiv gestimmt und arbeite an einer wertschaffenden Expansion.

Die Ergebnisanteile aus nach equity bilanzierten Beteiligungen drehten auf 90,9 (-4,2) Mio. Euro ins Plus. Davon entfielen 88,0 Mio. Euro auf die s Immo (85,3 Mio. Euro Wertaufholung der Beteiligung durch den gestiegenen s-Immo-Aktienkurs sowie 2,8 Mio. Euro Ergebnisanteil). Das Finanzergebnis lag somit bei 79,7 (-30,3) Mio. Euro, diesmal also deutlich im Plus. Nach letzten Angaben ist die Immofinanz mit rund 26,49 Prozent größer Einzelaktionär der ebenfalls börsennotierten s Immo und strebt bei dieser die Mehrheit an; bis Mitte Juli läuft dazu das Übernahmeangebot, eine Verlängerung der Frist ist möglich.

Die Cash-Kennzahl FFO 1 (vor Steuern und inkl. Zinsabgrenzung für die Bonds) ging auf 34,5 (40,0) Mio. Euro zurück, vor allem verursacht durch die höheren Mietforderungsabschreibungen, mit denen man die Mieter in der Pandemie unterstützt habe.

Das Immo-Portfolio wuchs per Ende März auf 216 Objekte mit 5,1 Mrd. Euro Buchwert, davon 64 Prozent im Bürobereich und 35 Prozent im Einzelhandel. Der Vermietungsgrad lag bei 94,5 Prozent, nach 96,0 Prozent Ende 2020. Die Büroimmobilien waren zu 91,3 Prozent vermietet, die Retail-Objekte zu 97,4 Prozent. Die Bruttorendite betrug 5,8 Prozent (IFRS-Mieterlöse) bzw. 6,1 Prozent (Mietvorschreibung). Die Bilanz sei mit 46,3 Prozent Eigenkapitalquote solid, die liquiden Mittel lägen bei 900 Mio. Euro.

(Schluss) sp/phs

 ISIN  AT0000A21KS2
 WEB   http://www.immofinanz.com



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