CPI Europe (vormals Immofinanz) - FF0 1 für 2020 über Vorjahresniveau, Vorstand schlägt Dividende von EUR 0,55 je Aktie vor

CPI EUROPE (VORMALS IMMOFINANZ)

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IMMOFINANZ: FF0 1 für 2020 über Vorjahresniveau, Vorstand schlägt Dividende von EUR 0,55 je Aktie vor



FFO 1 vor Steuern erreicht EUR 126,1 Mio. (+0,6%)
Mieterlöse um 3,1% auf EUR 288,6 Mio. verbessert, Ergebnis aus Asset Management stabil bei EUR 206,4 Mio.
Starke operative Performance mit einem Vermietungsgrad von 96%
Konzernergebnis beträgt aufgrund krisenbedingter Abwertungen EUR -165,9 Mio.
Verfügbare liquide Mittel erreichen EUR 1,2 Mrd. (inkl. Kreditlinie)
Positive Kursentwicklung der S IMMO Aktie im Q1 2021 kann zu Aufwertung der Beteiligung um voraussichtlich bis zu rund EUR 96,0 Mio. per Ende Q1 2021 führen

Die IMMOFINANZ erzielte trotz Covid-19-Krise im Geschäftsjahr 2020 Zuwächse bei den Mieterlösen und dem Ergebnis aus Immobilienverkäufen. Der FFO 1 (vor Steuern und inkl. Dividende der S IMMO) liegt dank Einsparungen mit EUR 126,1 Mio. um 0,6% über dem Vergleichswert. Mit den im Vorjahr getätigten Kapitalmaßnahmen wurden die Bilanzstruktur gestärkt und der Netto-LTV auf 37,8% gesenkt. Die starke Cash-Position erhöht sich unter Berücksichtigung einer nicht ausgenutzten Konzernkreditlinie auf rund EUR 1,2 Mrd.

Die Mieterlöse stiegen im Geschäftsjahr 2020 infolge des starken Portfoliowachstums in der zweiten Jahreshälfte 2019 um 3,1% auf EUR 288,6 Mio. Ein krisenbedingter Anstieg der Forderungsabschreibungen aus dem Asset Management führte allerdings zu deutlich höheren Immobilienaufwendungen. Das Ergebnis aus Asset Management konnte dennoch mit EUR 206,4 Mio. auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Pandemie wirkte sich auch negativ auf die Bewertung des Immobilienvermögens aus. Insgesamt belaufen sich die Neubewertungen auf EUR -166,5 Mio., nachdem diese im Jahr davor deutlich positiv gewesen waren (2019: EUR 193,3 Mio.). Diese Abwertung entspricht rund 3,2% des gesamten Immobilienportfolios. Infolge des anhaltenden Kursrückgangs der S IMMO-Aktie im Jahr 2020 wurde der Buchwert der Beteiligung um EUR -88,6 Mio. auf EUR 363,6 Mio. abgewertet. Das Konzernergebnis beläuft sich somit auf EUR -165,9 Mio.

„Die Pandemie und die damit verbundenen Unterstützungen für unsere Mieter bzw. krisenbedingt negative Effekte aus der Bewertung spiegeln sich zwar in unserem Konzernergebnis wider. Unser Vermietungsgrad ist mit 96% allerdings unverändert auf sehr hohem Niveau, unser FFO 1 als Gradmesser für die operative Ertragskraft ist sogar leicht gestiegen, und wir verfügen zum Jahresende über liquide Mittel von mehr als einer Milliarde Euro. Das ist eine starke Basis – sowohl mit Blick auf das noch anhaltende Krisenumfeld als auch auf die Erholungs- und Wachstumsphase danach. Insofern konnten wir das Jahr 2020 aus einer Position der Stärke abschließen“, kommentiert Ronny Pecik, CEO der IMMOFINANZ, die Entwicklung.

Vermietungsgrad unverändert auf hohem Niveau

Das Immobilienportfolio umfasst per Ende Dezember 2020 209 Objekte mit einem Buchwert von rund EUR 5,0 Mrd. Davon entfallen rund 64% auf den Büro- und rund 34% auf den Einzelhandelsbereich. Der Vermietungsgrad liegt nahezu unverändert bei hohen 96,0% (31. Dezember 2019: 96,8%), wobei die Büroimmobilien zu 93,7% und die Retail-Objekte zu 98,1% vermietet sind. Die Bruttorendite beträgt 6,2% auf Basis der IFRS-Mieterlöse und 6,6% auf Basis der Mietvorschreibung.

Robuste Bilanz durch Kapitalmaßnahmen weiter gestärkt

Die IMMOFINANZ verfügt über eine robuste Bilanzstruktur, die im zurückliegenden Jahr durch Kapitalmaßnahmen weiter gestärkt wurde. Das Eigenkapital erhöhte sich durch die Platzierung von Aktien und einer Pflichtwandelanleihe im Juli 2020 auf EUR 3,1 Mrd. Die liquiden Mittel stiegen als Folge dieser Kapitalmaßnahmen und des im Oktober 2020 begebenen Benchmark-Bonds auf EUR 1,1 Mrd. (31. Dezember 2019: EUR 345,1 Mio.), darüber hinaus steht eine wiederholt ausnutzbare Kreditlinie in der Höhe von EUR 100,0 Mio. zur Verfügung. Insgesamt verbesserte sich der Netto-Loan-to-Value auf 37,8% (2019: 43,0%). Die Eigenkapitalquote beträgt 45,1% (2019: 46,0%). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten liegt bei 4,3 Jahren.

Die durchschnittlichen Finanzierungskosten per Ende Dezember belaufen sich auf 1,99% p.a. inklusive Derivate (31. Dezember 2019: 1,91%). Die Hedging-Quote liegt bei hohen 88,6%, und der unbelastete Asset-Pool (Immobilienvermögen und S IMMO-Aktien zum EPRA NAV) beträgt EUR 2,0 Mrd. bzw. 34,9% (31. Dezember 2019: EUR 1,9 Mrd. bzw. 33,8%).

EPRA-Kennzahlen

Der EPRA NAV je Aktie beträgt per Ende Dezember EUR 27,79 (31. Dezember 2019: verwässert EUR 31,05) und der erstmals berechnete EPRA NTA je Aktie EUR 27,82 (31. Dezember 2019: EUR 31,25). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Abwertung des Immobilienvermögens sowie auf Verwässerungseffekte zurückzuführen. Der Buchwert je Aktie lag bei EUR 25,20 (31. Dezember 2019: EUR 29,34).



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