Aktionäre von ams stoßen sich an neuer EU-Vergütungsrichtlinie
Unternehmen wird Hauptversammlung nächstes Jahr neu damit
befassen - Aktuelle Aufsichtsratsvergütungen angenommen
In der Hauptversammlung des steirischen
Chipherstellers ams wurden die wichtigsten Tagesordnungspunkte am
Mittwoch mehrheitlich gebilligt. So auch die Aufsichtsratsvergütung.
Keine Mehrheit gab es allerdings für das im Tagesordnungspunkt 7
erfasste Thema "Vergütungspolitik".Wie es aus dem Unternehmen zur APA hieß, ging es hier um den
Rahmen für die künftige Vergütungspolitik gemäß europäischer
Vergütungsrichtlinie, die heuer in Kraft trete. ams sei hier
Vorreiter in Österreich. Das heutige Votum in der via Internet
abgehaltenen Hauptversammlung habe rechtlich keine Konsequenz, da
die Bestimmung in die Zukunft gerichtet sei und nun nächstes Jahr
nochmals vorgelegt werde.
ams ist gerade dabei, den deutschen Lichtkonzern Osram zu
übernehmen. Der Megadeal liegt bei den europäischen
Wettbewerbshütern. Die EU-Kommission will wie berichtet bis
spätestens 6. Juli über das Übernahmeangebot befinden. Demnach wird
bei ams Ende Juni bzw. Anfang Juli das Closing erwartet.
(Schluss) rf/pro
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