3Q17 zeigt wenige Lichtblicke
Das Gesamtbild zeigt für das 3Q17 J/J vom Auftragseingang bis hin zum
Quartalsüberschuss eine rückläufige Geschäftsentwicklung. Im Detail
offenbaren sich dennoch einige Verbesserungen: Der Hydro Bereich zeigt
sich im Quartalsvergleich mit stark verbessertem Auftragseingang (+108%),
die EBITA Marge steigt über den Vorjahreswert. Der Separation Bereich
setzt seine positive Geschäftsdynamik fort, auch hier kann die EBITA Marge
weiter verbessert werden. Der Pulp&Paper Bereich bleibt weiterhin das
stärkste Segment während der Metals Bereich (Schuler) aktuell weder
hinsichtlich Geschäftsvolumen noch Profitabilität nicht wirklich vom Fleck
kommt.
Ausblick
Andritz‘ Strategie, um das Geschäft weiter zu entwickeln, kommt
momentan nicht in die Gänge. Demnach soll das Automobilgeschäft von
Schuler auf breitere Beine gestellt werden, die Erfolgsquote bei
Ausschreibungen für Wasserkraftwerke außerhalb Europas verbessert
werden, Akquisitionen sollen für eine verbesserte Marktposition und
Wachstumsimpulse sorgen. Für 2017 wird der Ausblick bestätigt (leicht
fallender Umsatz, EBITA Marge stabil bei 7,3%). Es fehlen aktuell positive
Katalysatoren für die Aktie.