2Q17 Margen schwächer, Ausblick überraschend eingetrübt
Während nach dem 1Q17 noch Optimismus vorherrschte, kam mit dem
2Q17 ein wenig die Ernüchterung. Der Auftragseingang im 2Q17 brach um
22,4% J/J ein, der Umsatz sank um 5,6% J/J, das um einen positiven
Einmaleffekt (Buchgewinn durch den Verkauf eines Technik-Centers in
China) bereinigte EBITA um 14,3% J/J. In diesem Zusammenhang zeigte
sich einerseits der Hydrobereich, andererseits aber auch der Metallbereich
aufgrund von Rückgängen sowohl im Jahres- aber auch Quartalsvergleich
verantwortlich.
Ausblick Die Schwäche im Hydrobereich wird vermutlich weiterhin
anhalten. Auch die Nachfrage aus dem Automobilsektor könnte in
kommender Zeit etwas schaumgebremst sein. Profitabilitätsseitig (EBITA %)
gehen wir davon aus, dass Andritz im 2H17 zu alter Stärke zurückfinden
kann. Das wird auch notwendig sein, um den bestätigten Ausblick für 2017,
die EBITA Marge betreffend (stabile oder verbesserte Marge J/J), einhalten
zu können. Umsatzseitig wird nun allerdings ein geringer Rückgang für das
GJ17 J/J erwartet, von zuvor stabiler Entwicklung. Wir werden unsere
Schätzungen überarbeiten, sehen allerdings zum aktuellen Zeitpunkt und
unter der Annahme, dass das Profitabilitätsziel für das GJ17 erreicht wird,
die negative Marktreaktion als übertrieben. Ob diese Annahme auch den
Tatsachen entsprechen wird, wird sich wohl frühestens mit der Vorlage des
3Q17 abschätzen lassen.