VIG im Halbjahr mit erwartetem Gewinnrückgang: Niedrigzinsen belasten
Jahresziel einer EGT-Verdoppelung auf "bis zu 400 Mio. Euro"
aber intakt - Einnahmen stagnierten bis Juni, ohne
Einmalerläge jedoch 4,5 Prozent Zuwachs
Wie schon im ersten Quartal musste der
börsennotierte Versicherungskonzern Vienna Insurance Group (VIG)
auch im Halbjahr einen Rückgang des Vorsteuerergebnisses (EGT) und
rund ein Fünftel hinnehmen: Es sank im Jahresabstand um 17,5 Prozent
auf 201 (244) Mio. Euro. Schon Anfang August hatte die VIG "rund 200
Mio. Euro" avisiert. Die Niedrigzinsen beeinflussten das
Finanzergebnis weiterhin negativ.Das Gesamtjahresziel für das EGT bekräftigte die VIG am Dienstag
- man peile eine Verdoppelung des Vorjahresgewinns "auf bis zu 400
Mio. Euro" an und sei mit dem Halbjahresresultat erfolgreich auf
Kurs.
Die verrechneten Prämieneinnahmen des Konzerns stagnierten im
Halbjahr bei 4,93 (4,91) Mrd. Euro. Bereinigt um das in vielen
Märkten bewusst restriktiv gehandhabte Einmalerlags-Geschäft in der
Sparte Lebensversicherung hätte das Prämienplus in den ersten sechs
Monaten 4,5 Prozent betragen. Die Combined Ratio des Konzerns -
Schäden und Kosten bezogen auf die Einnahmen - lag bei 97,9 Prozent
(nach Rückversicherung, ohne Veranlagungserträge). Das
Finanzergebnis sank um 13,2 Prozent auf 450 (518) Mio. Euro. Die
Kapitalanlagen des Konzerns lagen per 30.6. samt liquiden Mitteln
bei 32,3 Mrd. Euro (+3,2 Prozent).
(Schluss Auftakt/Ausführlicher Bericht folgt) sp/itz
ISIN AT0000908504
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