Telekom-Prozess um Kursmanipulation geht in die nächste Runde
OGH hat erstinstanzliches Urteil teilweise aufgehoben - Danke
Kurssprung gab es 8,9 Mio. Euro an Boni für Führungskräfte
Zwölf Jahre nach einer Kursmanipulation bei Aktien
der Telekom Austria geht das juristische Nachspiel in die nächste
Runde. Nachdem der Oberste Gerichtshof die erstinstanzlichen
Entscheidungen aus dem Jahr 2013 teilweise aufgehoben hatte wird nun
morgen, Dienstag, im Wiener Straflandesgericht wieder von vorne
begonnen.In der Causa geht es um ein 8,9 Mio. Euro schweres Bonusprogramm
für das Management der Telekom. Diese Boni sind nur deswegen
ausbezahlt worden, weil der dafür erforderliche Kurs der
Telekom-Aktie im allerletzten Moment am Stichtag im Februar 2004 die
nötige Höhe erreicht hat. Der Broker, dem das Hochtreiben des
Aktienkurses angelastet wird, soll dafür 1,76 Mio. Euro an Prämie
erhalten haben.
(Schluss) stf/gru
ISIN AT0000720008
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