Panama-Leaks - RBI: Offshore-Firmen haben geringen Anteil am Geschäft
Sprecherin: Externe Prüfung in Auftrag gegeben -
"Offshore-Bezug löst per se noch keinen Geldwäscheverdacht
aus"
Geschäfte mit Offshore-Bezug haben "keinen
wesentlichen Anteil am Gesamtgeschäft" der Raiffeisenbank
International (RBI) - das sagte Konzernsprecherin Ingrid Krenn-Ditz
dem "WirtschaftsBlatt" (Dienstagausgabe).Nachdem durch die Veröffentlichung von gestohlenen Dokumenten der
panamesischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca bekannt wurde, dass die
RBI u.a. mit Briefkastenfirmen im Umfeld des ukrainischen
Präsidenten Petro Poroschenko Geschäfte gemacht haben soll, werde
die RBI nun "eine externe Prüfung des Sachverhalts und
stichprobenartige Überprüfungen des Portefeuilles beauftragen". In
den Berichten des internationalen Journalistennetzwerks werden zwar
keine konkreten Vorwürfe erhoben, aber deutlich nahegelegt, dass die
Offshore-Briefkastenfirmen der Geldwäsche und Steuerhinterziehung
gedient haben dürften.
"Ein Offshore-Bezug an sich ist weder verboten, noch löst er per
se einen Geldwäscheverdacht aus", sagte Krenn-Ditz. "Bei
internationalen Kunden ist ein Offshore-Bezug nicht ungewöhnlich."
(Schluss) ivn/stf
ISIN AT0000606306
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