Mobilfunker investieren 150 Mio. Euro in Kärntner Breitbandausbau
Kaiser: 2.000 bis 3.000 Jobs "in schwierigen Zeiten"
abgesichert - BILD
Die drei Mobilfunknetzbetreiber A1, T-Mobile und "3"
werden in Kärnten bis zum Jahr 2020 bis zu 150 Mio. Euro in die Hand
nehmen, um das Breitband-Internet auszubauen. Vom Land kommt rund 1
Mio. Euro, die Gemeinden sind eingeladen, weitere Mittel zur
Verfügung zu stellen. Das erklärte heute Landeshauptmann Peter
Kaiser (SPÖ) gemeinsam mit Stellvertreterin Gaby Schaunigg und den
Mobilfunkchefs.Wer von den drei Netzbetreibern wie viel zahlt, ist derzeit noch
offen, so A1-Chef Alejandro Plater. Das Netz bleibe jedenfalls im
Besitz der Netzbetreiber. So einfach dürfte das aber nicht sein,
denn genutzt werden auch Tiefbaumaßnahmen des Landes, wo die Kabel
dann dazuverlegt werden. Wer die Infrastruktur besitzt, ist
angesichts milliardenschwerer Forderungen der Gläubiger der
Heta-Haftungen nicht irrelevant, hat doch eine Gläubigergruppe
gedroht, sogar den Dienstwagen des Landeshauptmanns zu pfänden.
Kaiser betonte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien,
dass das Breitband-Investment der Netzbetreiber ein wichtiger
Vertrauensbeweis in schwierigen Zeiten ist. Dadurch würden 2.000 bis
3.000 Arbeitsplätze abgesichert. Prioritär würden im "Masterplan
Breitband Kärnten 2020" unterversorgte Gebiete erschlossen.
Zuständig für die Koordination wird das "Breitband-Büro" des Landes
sein.
(Schluss) stf/itz
ISIN AT0000720008
WEB http://www.telekomaustria.com
http://www.t-mobile.at
http://www.drei.com