Raiffeisen Bank International - RBI: Positive Ergebnisse in überwiegender Mehrheit der Märkte

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RBI: Positive Ergebnisse in überwiegender Mehrheit der Märkte


Zentraleuropa lieferte 244 Mio. Euro Gewinn nach Steuern, Osteuropa 422 Mio. Euro - BILD GRAFIK



Die Raiffeisenbank International (RBI) hat in der überwiegenden Mehrheit der Märkte eine positive Ergebnisentwicklung verzeichnet, wie die Bank heute im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz mitteilte. Der gestiegene Ergebnisbeitrag des Segments Zentraleuropa resultiere aus einem positiven Trend in Ungarn sowie dem Wachstum in Tschechien und in der Slowakei.
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Der Gewinn nach Steuern lag in der Region laut Geschäftsbericht bei 244 Mio. Euro, nach einem Verlust von 200 Mio. Euro im Jahr 2014. Das Segment Osteuropa mit Russland, Ukraine und Weißrussland habe eine robuste Performance gezeigt, so die RBI in ihrer heutigen Mitteilung. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 422 Mio. Euro, nach 100 Mio. Euro.

Im Konzern wurde ein Gewinn nach Steuern von 435 Mio. Euro erzielt, nach einem angepassten Minus von 587 Mio. Euro im Jahr davor.

Die RBI hat wie berichtet ihre Zahlen für 2014 angepasst. Die Verschiebung von Aufwendungen in Höhe von 124 Mio. Euro führte zu einer Anpassung des Konzernfehlbetrags 2014 auf 617 Mio. Euro, wurde heute bekräftigt. Dadurch seien diese Aufwendungen nicht im Konzernergebnis 2015 enthalten. Die 124 Mio. Euro setzen sich zusammen aus 93 Mio. Euro Aufwand für die Wertminderung des Firmenwerts der Raiffeisen Polbank und 34 Mio. Euro Aufwand für Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen, der weiters in einem latenten Steuerertrag in Höhe von 3 Mio. Euro resultierte. Die Auswirkungen dieser Anpassung auf die regulatorischen Kapitalquoten seien vernachlässigbar.

Die Bilanzsumme der RBI belief sich per Ende 2015 auf 114,4 Mrd. Euro, nach 121,5 Mrd. Euro Ende 2014. Der Zinsüberschuss sank um 12 Prozent auf 3,33 Mrd. Euro. Die Betriebserträge gingen um 421 Mio. auf 4,93 Mrd. Euro zurück, was in erster Linie auf starke Währungsabwertungen zurückzuführen sei.

Der Provisionsüberschuss habe sich im Jahresvergleich trotz der starken Währungsabwertungen in Osteuropa um 4 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro reduziert. Das Handelsergebnis verbesserte sich um 46 Mio. auf 16 Mio. Euro.

Die Non-performing Loan Ratio erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von 5,9 Mrd. Euro gegenüber. Daraus habe eine verbesserte NPL Coverage Ratio von 71,3 Prozent nach 67,5 Prozent im Vorjahr resultiert.

Die Verwaltungsaufwendungen des Konzerns sanken um 4 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro, was zum überwiegenden Teil auf die Währungsentwicklung des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna zurückzuführen sei. Nach der Entscheidung, für 2014 keinen Bonus auszuzahlen, sei die Auflösung von Bonusrückstellungen in Höhe von 76 Mio. Euro für diesen Rückgang mitverantwortlich. Die Cost/Income Ratio verschlechterte sich aufgrund der geringeren Betriebserträge um 2,6 Prozentpunkte auf 59,1 Prozent.

( 0302-16, Format noch offen) (Forts.) itz/ivn

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