Mellach vor Verkauf an deutsch-österreichische Investoren - Zeitung
"Kleine": Potenzieller Käufer soll Fernwärmevertrag bis 2035
bieten - Deal "noch im Frühjahr"
Der geplante Verkauf der Verbund-Kraftwerke im
steirischen Mellach sowie eines stillgelegten Ölheizkraftwerkes in
Neudorf-Werndorf soll an "eine deutsch-österreichische
Investorengruppe" erfolgen, und zwar "noch im Frühjahr", berichtet
die "Kleine Zeitung" in ihrer Dienstag-Ausgabe. Der Investor wolle
den Standort Mellach ausbauen und biete einen Fernwärmevertrag bis
zum Jahr 2035.Die unter den Interessenten befindliche Investorengruppe wolle
sämtliche Verbundkraftwerke in der Steiermark im Paket erwerben,
also nicht nur das Gas- und das Kohlekraftwerk am Standort Mellach,
sondern auch das mit Öl befeuerte, stillgelegte Heizkraftwerk
Neudorf-Werndorf, heißt es.
Während letzteres abgebaut werden solle, gebe es für die beiden
Kraftwerke in Mellach eine langfristige Perspektive, so der Bericht.
"Wir streben einen langfristigen neuen Fernwärmevertrag bis 2035
an", heißt es laut "Kleine" seitens der Investoren. Im "Kurier"
hatte es vorige Woche geheißen: "Der Käufer wird auch den
bestehenden Vertrag über die Fernwärmeversorgung des Standortes Graz
übernehmen." Bisher hat der Verbund der Energie Steiermark mit
Mellach die Grazer Fernwärmeversorgung bis 2020 garantiert.
Laut "Kurier", der "einen ausländischen Energieversorger" als
Favorit bezeichnet hatte, könnte der Deal rund 175 Mio. Euro
einspielen. Dem Vernehmen nach solle der Verbund um die 200 Mio.
Euro Erlös anpeilen, laut Branchenkennern dürfte sich der Preis aber
am Ende eher bei rund 175 Mio. Euro einpendeln, hieß es im Bericht
vom vorigen Mittwoch. Die "Kleine" nennt keinen Preis.
(Schluss) sp/ivn
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