Verbund - "Dumme" Energie wird "intelligent" - Speichern gehört die Zukunft

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"Dumme" Energie wird "intelligent" - Speichern gehört die Zukunft


Trendforscher Hammond: Strompreise dann sekundengenau am Verbrauch orientiert - Haupttreiber Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Energiekrise - Null Fossilenergie erst Ende des Jahrhunderts



Nach Ansicht des britischen Trendforschers Ray Hammond gehört die Energie-Zukunft Speicherlösungen, und der Energiebereich ist auf dem besten Weg, in den nächsten Jahrzehnten "intelligent" zu werden. Fast alle Einrichtungen würden in 30 Jahren eine Storage-Möglichkeit haben, die Bepreisung von Strom etwa könne sich dann sekundengenau am Verbrauch orientieren.
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In 30 Jahren werde Energie den Weg von "being dumb to being smart" gegangen sein, meinte der Futurologe am Donnerstag als Keynote-Speaker bei der "energy 2050"-Tagung des Verbund in Fuschl (Salzburg). Auch werde es dann besser funktionierende regionale Verteilsysteme geben als heute, und es werde zu einem wirklichen "common sense" in der Energiewirtschaft sowie einem Zurückdrängen des Nationalismus im Energiesektor kommen.

Als Haupttreiber der Zukunft skizzierte der Querdenker das - asymmetrische - weltweite Bevölkerungswachstum, den Klimawandel und die anhaltende Energie-"Krise". Die Menschheit werde bis 2050 von heute 7,2 auf 9 Milliarden Personen anwachsen. Der Energieverbrauch werde sich in den nächsten 25 Jahren verdoppeln, da sowohl die Größe des Marktes als auch der Energiebedarf zunehmen.

Der Klimawandel werde bis Mitte des Jahrhunderts auf der Agenda ganz nach oben rücken, meinte Hammond. Denn bei den Auswirkungen der Treibhausgase gebe es einen erheblichen Verzögerungseffekt: Die Wetterkapriolen, die man heute beobachten könne, seien durch die Emissionen von vor 30 Jahren verursacht.

Der Anteil an Fossilenergie, den der Brite mit aktuell 70 bis 80 Prozent bezifferte, werde bis zum Jahr 2050 höchstens auf 40 Prozent reduziert werden können. Ihn ganz auf Null zu stellen, werde global wohl erst bis zum Ende des Jahrhunderts gelingen.

(Schluss) sp/itz

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