Blaulichtfunk-Prozess geht heute weiter - Urteil dauert noch
Vorerst bis Freitag - Prominentester Zeuge ist Ex-Telekom-Chef
Ametsreiter
Der Untreueprozess um die Vergabe des
Blaulichtfunksystems Tetron wird heute, Mittwoch, nach einer
zweimonatigen Pause fortgesetzt. Im Wiener Straflandesgericht soll
Richter Michael Tolstiuk klären, ob bei der Vergabe des Funksystems
Schmiergeld geflossen ist. Die Beschuldigten - der Lobbyist Alfons
Mensdorff-Pouilly und der ehemalige Telekom Austria-Manager Rudolf
Fischer - bestreiten das.Anberaumt sind vorerst drei Tage. Nachdem sich ein Zeuge
entschuldigen hat lassen, wird mit einer Vertagung am Freitag
gerechnet. Prominentester Zeuge diese Woche ist der ehemalige
Telekom-Chef Hannes Ametsreiter. Da er sich im Ausland aufhält, wird
er via Videokonferenz befragt. In der Causa Tetron sollen 1,1 Mio.
Euro an Mensdorff-Pouilly geflossen sein, ohne dass es dafür eine
Gegenleistung gab, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Die
Vergabe erfolgte unter dem damaligen Innenminister Ernst Strasser
(ÖVP).
(Schluss) stf/pro
ISIN AT0000720008
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