Telekom Austria - Telekom Austria bestätigt Erwerb des slowenischen Festnetzanbieters

TELEKOM AUSTRIA

9,50 EUR -0,31 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

Telekom Austria bestätigt Erwerb des slowenischen Festnetzanbieters


Zukauf von Amis schaffe Wachstumspotenzial für die Telekom-Gruppe - Stillschweigen über den Kaufpreis



Die Telekom Austria hat den Kauf des slowenischen Festnetzanbieters Amis bestätigt. Der Erwerb sei heute, Montag, vereinbart worden, hieß es in einer Mitteilung der Telekom. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter. Slowenischen Medienberichten zufolge wird der Deal auf 30 Mio. Euro beziffert.
9,50 EUR -0,31%
Hoch 9,52 Tief 9,32 Vortag 9,53

Der Zukauf des slowenischen Kabelanbieters, der auch in Kroatien tätig ist, schafft laut Telekom Austria zusätzliches Wachstumspotenzial für die Gruppe. "Mit der Übernahme von Amis können wir im Festnetzbereich, der gerade eine starke Renaissance erlebt, weiter wachsen", so der Telekom-Konzernchef Hannes Ametsreiter. Verkäufer sind die Finanzinvestoren Iris Capital und Kebek Private Equity sowie das Amis-Management.

Mit Amis ist die Telekom Austria jetzt in sechs von acht Märkten Komplettanbieter. In Kroatien stärke die Akquisition die bestehende Position am Markt und erweitere das Festnetz-Angebot um ultraschnelle FTTH-Anschlüsse (Fiber To The Home), hieß es.

Amis wurde 1995 als erster alternativer Internetanbieter in Slowenien gegründet und expandierte 2003 nach Kroatien. Aktuell werden in beiden Märkten rund 86.000 Kunden mit Internet, IPTV und Telefondiensten versorgt. Die Amis Gruppe erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von rund 41 Mio. Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Maribor ist seit 2006 im Besitz des belgischen Fonds Amisco, der wiederum von den Finanzinvestoren Iris Capital und Kebek Private Equity kontrolliert wird.

Mit der Amis-Übernahme dürfte das Interesse der Telekom Austria an weiteren Zukäufen in Slowenien aber noch nicht zu Ende sein. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur STA soll die Telekom an der Übernahme eines weiteren Telekommunikationsunternehmens interessiert sein. Demnach soll die Telekom zusammen mit zwei weiteren Interessenten im Rennen um T2 sein. Das angeschlagene Unternehmen besitzt das größte Glasfasernetz in Slowenien und ist der größte Anbieter von FTTH-Anschlüssen im Land.

Die Zukunft von T2 ist mit dem Verkauf einen 150 Mio. Euro schweren Forderung gegenüber dem Unternehmen verbunden, die sich in den Händen der staatlichen "Bad Bank" befindet. Der Käufer dieser Forderung könnte laut Medienberichten über eine Umwandlung der Schuld an die Beteiligung bei T2 kommen. Neben der Telekom Austria sollen auch der britische Finanzinvestor Cinven, der potenzielle Käufer der staatlichen Telekom Slovenije, und der US-Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts (KKR) ein Auge auf T2 geworfen haben, berichtete die STA am Montag.

(Schluss) nr/pro/cs

 ISIN  AT0000720008
 WEB   http://www.telekomaustria.com



ATX (Wiener Börse Index) : 5852.36 -0.2% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Kapital&Wert — Purgstaller als Vorstand bei Wiener Privatbank bestellt
Telekom Austria — Telekom Austria dank Geschäft in CEE im ersten Quartal im Aufwind
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
BAWAG — # BAWAG-Nettogewinn in Q1 um 16 Prozent auf 232,3 Mio. Euro gestiegen
Fabasoft — Fabasoft beschließt Aktienrückkauf
Addiko Bank — Addiko-HV - Unzufriedenheit über Dividendenblockade
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
   [weitere News >>]