Verbund - Schwieriges Marktumfeld und Einmaleffekte drücken auf das Q4 Ergebnis, Sonderdividende bestätigt

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Schwieriges Marktumfeld und Einmaleffekte drücken auf das Q4 Ergebnis, Sonderdividende bestätigt



Der Verbund hat diese Woche seine Zahlen zum 4. Quartal 2013 bzw. zum Geschäftsjahr 2013 veröffentlicht. Dabei stiegen die Umsatzerlöse 2013 im Vorjahresvergleich um 3% auf rund EUR 3,3 Mrd. sowie das EBITDA um 4,9% auf rund EUR 1,3 Mrd., was genau im Rahmen unserer Erwartungen lag. Bedingt durch Wertberichtigungen blieb das operative Ergebnis mit EUR 34 Mio. im 4. Quartal 2013 jedoch deutlich hinter unseren Erwartungen zurück und auch im Jahresvergleich standen lediglich EUR 147 Mio. zu Buche (was einem Rückgang um 84% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht). Auch das Finanzergebnis im 4. Quartal 2013 war von negativen Einmaleffekten geprägt, dafür sorgten jedoch Steuereffekte aus Italien und Frankreich für eine positive Überraschung und erhöhten das Nettoergebnis 2013 auf insgesamt EUR 580 Mio. (49% über dem Vorjahreswert). Wie bereits angekündigt, will das Management für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von EUR 1,0 vorschlagen (welche sich aus einer Basisdividende von EUR 0,55 sowie einer Sonderdividende von EUR 0,45 zusammensetzt).

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet der Verbund ein EBITDA von rund EUR 850 Mio. und ein Konzernergebnis von rund EUR 150 Mio. Weiters plant das Management für 2014 eine Ausschüttungsquote von ca. 50% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses. Das Unternehmen erwartet, dass das aktuell negative Marktumfeld für Versorger in Europa auch 2014 anhalten wird und dass fallende Großhandelspreise für Strom den Stromerzeuger weiterhin belasten werden. Der Verbund will seine Gaskraftwerke in Frankreich verkaufen und der defizitären italienischen Sorgenia (deren 46%-Beteiligung der Verbund bereits auf Null abgeschrieben hat) kein frisches Geld mehr zur Verfügung zu stellen. Mit den getroffenen Maßnahmen halten wir das Abwärtsrisiko der Aktie zwar für begrenzt, allerdings sehen wir vorerst auch keine Wachstumschancen für die Aktie, so lange die Strompreise auf einem so niedrigen Niveau bleiben. Deshalb bestätigen wir unsere Halten-Einschätzung und unser Kursziel (EUR 15).



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