Akquisition der Lebensversicherung Polisa abgeschlossen
Die Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe ist neuer Eigentümer des
polnischen Lebensversicherers Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie "POLISA-ŻYCIE" S.A. (kurz
Polisa). Im Zuge der Transaktion hat die Vienna Insurance Group rund 92 Prozent an der
Lebensversicherung erworben.
„Mit dem Erwerb der Polisa bauen wir unsere Vertriebskapazität aus und intensivieren unsere
Präsenz auf dem wachstumsstarken polnischen Lebensversicherungsmarkt – im Segment Nichtleben
sind wir bereits unter den Top 3“, erläutert Dr. Peter Hagen, CEO der Vienna Insurance Group, die
strategischen Überlegungen der Akquisition. „Polen ist und bleibt ein sehr attraktiver Markt für
unseren Konzern. Die außergewöhnlichen Wachstumszahlen unserer Gesellschaften in den
vergangenen Quartalen sowie die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung des Landes verdeutlichen
dies.“
Der Lebensversicherer Polisa mit Sitz in Warschau wurde im Jahr 1995 gegründet. Der Schwerpunkt
des Produktportfolios liegt auf der Gruppenversicherung und bietet damit eine Abrundung des
Portfolios der Vienna Insurance Group. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die Polisa mit ihren mehr als
120 Mitarbeitern ein Prämienvolumen von rd. 27 Mio. Euro. Die diversifizierten Vertriebswege der
Gesellschaft umfassen ein landesweites Maklernetzwerk, 16 Regionalbüros und 30 Vertretungsbüros.
Polen ist mit rd. 38 Mio. Einwohnern einer der größten Märkte in Zentral- und Osteuropa und ein
Kernmarkt der Vienna Insurance Group. Auf dem Gesamtmarkt belegte die Vienna Insurance Group
in Polen im Jahr 2011 den ausgezeichneten 4. Marktrang, in der Nichtlebensversicherung sind die
polnischen VIG-Konzerngesellschaften die Nummer 3.
Im 1. Quartal 2012 erwirtschafteten die Konzerngesellschaften der Vienna Insurance Group in Polen
mit einer Steigerung von 23,6 Prozent verrechnete Prämien von 319,6 Mio. Euro. Das starke Plus der
Prämieneinnahmen von 64,9 Prozent in der Lebensversicherung verdeutlicht das große Potential in
diesem Segment. Der Gewinn (vor Steuern) stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um mehr als
zwei Drittel auf insgesamt 16,3 Mio. Euro.