Ergebnis zum 1. Quartal 2011
* Die Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 % auf EUR 66,1 Mio.
zurück.
* In der Restrukturierung konnten erste Erfolge erreicht werden, diese
schlagen sich aber in erhöhten a.o. Aufwendungen und Rückstellungen nieder.
* Fokus auf langfristig erfolgreiche Länder und Eliminierung der
Verlustbringer.
* Im Bereich der Konzernfinanzierung konnte ein umfassendes Finanzierungspaket
im Q1 erreicht erreicht werden - Reduzierungen einzelner regionaler Working
Capital Finanzierungen führen zunehmend zu Einschränkungen im operativen
Geschäft.
* In Österreich konnte der Turn-Around eingeleitet und erste Erfolge erzielt
werden. Die Ergebnisse mehrerer CEE Länder blieben jedoch unter dem
Vorjahrsquartal.
* Der noch nicht abgeschlossene Investoreneinstieg erschwert zunehmend die
operative Sanierung und führt damit insbesondere im 2. Halbjahr zu einer
Verschlechterung von Marktposition und Ergebnisaussichten.
Ergebnisse
in M EUR Q1 2011 Q1 2010 ** Q1 2010***
Umsatz 66,1 82.7 72,1
Operatives Ergebnis* -3,0
EBIT -6,8 -5,9 -2,9
* vor Restrukturierungsaufwendungen
** Umsätze/Ergebnisse 2010 wie im Bericht zum 1. Quartal enthalten
*** reklassifiziert nach IFRS 5
Im 1. Quartal wurden insbesondere in der österreichischen Tochtergesellschaft
weitreichende Sanierungsschritte eingeleitet, welche bereits kommuniziert
wurden.
Im Finanzierungspaket wurde der Aufschub der 2011 fälligen Anleihen bis
zunächst 1. April 2012 vereinbart und die Basis für einen Abschluss der
intensiv laufenden Investorengespräche geschaffen.
Die wesentlichen bisherigen Verlustbringer wurden entweder durch Insolvenz
geschlossen (Deutschland und die Schweiz), redimensioniert (Japan) oder einer
Sanierung zugeführt (Österreich). Erste Einsparungen konnten auch in der
Konzernmutter erreicht werden. Für die genannten Maßnahmen, deren positiven
Effekte erst in den Folgequartalen zu erwarten sein werden, fielen im 1.
Quartal einmalige Restrukturierungsaufwendungen an.
Aufgrund der bereits im Vorjahr eingeleiteten allgemeinen Sanierungsmaßnahmen
konnten die Material- und Personalaufwendungen umsatzparallel gesenkt werden.
Das operative Ergebnis (vor Restrukturierungsaufwendungen) beträgt EUR -3,0
Mio, eine Verbesserung gegenüber dem auch die Ergebnisse der Ukraine und
Moldawien umfassenden Wert von -5,9 Mio des Vorjahres. Im Vergleich zu dem
nach IFRS 5 reklassifizierten EBIT des Vorjahresquartal mit -2,9 Mio. ergibt
sich keine wesentliche Veränderung. Die Reklassifizierung nach IFRS 5 der
durch Konkurs geschlossenen Gesellschaften und aus dem Konsolidierungskreis
ausgeschiedenen Gesellschaften als "aufgegebene Geschäftsbereiche" führt dazu,
dass die Umsätze und Ergebnisse dieser Gesellschaften nicht in den o.g.
Ergebnissen enthalten sind und auch aus den entsprechenden Vorperiodenwerten
eliminiert wurden.
Die Restrukturierungsaufwendungen 2011 umfassen primär Restrukturierungskosten
und außerordentliche Rechtsberatungskosten und sonstige Beratungskosten im
Zusammenhang mit dem Finanzierungspaket und der Vorbereitung des
Investoreneinstiegs in der Konzernmutter sowie in deutlich geringerem Maße in
Österreich und Japan.
Der Bericht zum 1. Quartal 2011 wird am 15. Juli 2011 veröffentlicht.