Zahlen für die ersten drei Quartale 2009 waren enttäuschend, meint die Erste Bank
SBO hat diese Woche enttäuschende Zahlen für die ersten drei Quartale 2009 veröffentlicht.
Der Umsatz sank um 32,9% auf EUR 188,7 Mio. Bedingt durch einen schwächeren USD-Kurs
sowie sinkende Kapazitätsauslastung sank das operative Ergebnis noch deutlicher um 63,3%
auf EUR 23,6 Mio. Der cash-flow entwickelte sich demgegenüber erfreulich und die
Nettoverschuldung sank dementsprechend ebenso auf EUR 69 Mio. Der Verschuldungsgrad
beläuft sich damit auf komfortable 31%.
Kurzfristig erwartet das Management von SBO keine Änderung der aktuellen
Rahmenbedingungen für die internationale Oilfield Service-Industrie. SBO wird in den
kommenden Monaten mit Kosteneinsparungen und gegebenenfalls weiteren
Kapazitätsanpassungen auf das ungünstige Marktumfeld reagieren. Der längerfristige Ausblick
für SBO bleibt optimistisch. Die steigende Komplexität bei der Erschließung neuer
Ölvorkommen sollte sich auf SBO als Anbieter von Hochpräzisionskomponeten positiv
auswirken. Auf dem aktuellen Kursniveau bleiben wir vorerst bei unserer neutralen
Einschätzung der Aktie von SBO.