ATX: Erste Bank erwartet neue Tiefststände
Zu Beginn der Woche fiel der ATX bis auf knapp über 1.400 Punkte oder über 6%, die jedoch
größtenteils wieder aufgeholt werden konnten. Auf Wochensicht hatten wir letztendlich ein
Minus von 2% stehen. Betrachtet man die wöchentlichen Kerzencharts, so bildet sich gerade
ein sogenannter „Hammer“ aus, der eigentlich ein Umkehrsignal darstellt. Was eventuell
ebenfalls für eine (zumindest kurzfristige) Erholung sprechen könnte, sind einige
markttechnische Indikatoren.
Kurzfristig liefert zwar der MACD noch immer ein Verkaufssignal, jedoch steigt die MACD Linie
und nähert sich somit seiner Trigger Linie. RSI und Momentum haben ebenfalls gedreht,
Impulse gehen von diesen Indikatoren aber noch nicht aus. Der DMI steht weiterhin auf short.
Auf wöchentlicher Basis sehen wir den MACD weiterhin auf long, und auch das Momentum ist
sehr nahe an einem Kaufsignal. Ignorieren dürfen wir jedoch nicht, dass der langfristige
Abwärtstrend noch voll intakt ist, und dass die Bodenbildung noch nicht abgeschlossen ist. Wie
bereits letzte Woche befürchtet, haben wir in dieser Woche neue Tiefstände gesehen und zwar
mit erhöhten Volumina. Wenn es eine Erholung geben sollte, dann eher nur kurzfristig, die
aktuellen markttechnischen Indikatoren sind zu schwach, um sich gegen den Trend zu stellen.
Wir gehen davon aus, dass wir bald neue Tiefstände sehen werden.