ATX: Erste Bank erwartet weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.600 und 1.800 Punkten
Nach einer recht lustlosen Woche schloss der ATX am Donnerstag knapp unter 1.700 Punkte
(-1,5% im Vergleich zur Vorwoche). Nach wie vor befindet sich der österreichische Leitindex
auf gleicher Höhe wie die gleitenden Durchschnitte der letzten 10, 20 und 50 Tage, die beinahe
alle auf einer Linie liegen. Die Trendlinie der letzten Hochs wurde zwar kurz angetestet,
letztendlich erwies sich dieser Widerstand als zu stark.
Die markttechnischen Indikatoren mahnen zur Vorsicht. Das Momentum hat gedreht und
tendiert wieder zur Nulllinie. Ebenso gedreht hat nach wochenlangem Hin und Her der DMI, der
nun auf Short steht, und auch der MACD sieht so aus, als ob er in nächster Zeit ein
Verkaufssignal geben könnte. Bei längerfristiger (wöchentliche Kerzencharts) Betrachtung
schaut es auch nicht viel besser aus. Zwar steht der MACD hier eindeutig auf Long, Momentum
und RSI verlieren jedoch ein wenig an Fahrt. Der DMI bleibt hier eindeutig negativ.
Der seit fast drei Monaten anhaltende Seitwärtstrend bildet nun langsam ein Dreieck aus. Neue
Höchststände gibt es nicht, aber immerhin hält (zumindest vorerst) die Unterstützung beim Low
knapp unter der 1.500 Punkte Marke. Wir glauben nicht, dass sich in der nächsten Woche viel
ändern wird. Daher erwarten wir weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.600 und 1.800
Punkten.