ATX: Erste Bank deutet die aktuelle Lage nach wie vor als einen langwierigen
Bodenbildungsprozess
Das ATX pendelte diese Woche relativ lustlos in einer Bandbreite von rund 1.660 -
1.805 Punkten und schaffte damit keine nachhaltig positive Tendenz. Im Gegenteil,
die Indikatoren schwächen sich eher ab und es besteht die akute Gefahr, dass der
ATX gegen Jahresende hin die Tiefststände bei knapp unter 1.500 Punkten nochmals
testen wird. Leicht positiv ist zu werten, dass sich die Volatilität zumindest
etwas abgeschwächt hat.
Wir deuten somit die aktuelle Lage nach wie vor als einen langwierigen
Bodenbildungsprozess. Der MACD steht aktuell noch auf long, könnte aber bald
wieder ein Verkaufssignal generieren. Der RSI steht im neutralen Bereich. Der DMI
zeigt leider ebenso kein positives Signal. Eine Weihnachtsrallye zeichnet sich in
Summe gesehen daher leider nicht ab, wir rechnen eher weiter mit einer Seitwärtsbewegung
und hoffen, dass die Tiefststände nicht nochmals getestet werden.