Erste Bank senkt Kursziel auf 28,5 Euro
SBO hat für die ersten drei Quartale 2008 sehr gute Zahlen präsentiert. Der Umsatz
konnte um 20,4% auf EUR 281,3 Mio. gesteigert werden. Ebenso konnte das EBIT
um 16,8% auf EUR 64,2 Mio. gesteigert werden. Ebenso entwickelte sich der
Auftragsbestand mit EUR 109,8 Mio. erfreulich. Die gute Auftragslage betraf vor allem die Unternehmensbereiche Hochpräzisionskomponenten und Bohrmotorgeschäft.
Die Finanzierungsstruktur von SBO ist sehr solide. Die Gesamtverschuldung
ist mit EUR 61 Mio. geringer als das operative Ergebnis von 2007
(EUR 74,3 Mio.).
SBO erwartet aufgrund der guten Auftragslage jedenfalls ein Rekordgeschäftsjahr
2008. Im Bereich der Hochpräzisionskomponenten (60-65% der Umsätze von SBO)
reicht der Auftragsbestand von SBO noch weit bis in die zweite Jahreshälfte 2009.
Wir gehen daher davon aus, dass SBO auch 2009 ein ordentliches Ergebnis wird
erzielen können. Ein weiterer stabilisierender Faktor in 2009 sollte der gegenüber
dem EURO stärkere US Dollar sein. Dies ist wichtig da SBO rd. 80% seiner
Umsätze im US Dollar erzielt. Wir haben unsere Gewinnschätzungen je Aktie für
2008 bei EUR 3,70 belassen und für 2009 von EUR 3,42 auf EUR 3,26 gesenkt.
Aufgrund gestiegener Kapitalkosten und reduzierter Gewinnschätzungen haben wir
auch unser Kursziel von EUR 41,5 auf EUR 28,5 gesenkt. Bedingt durch den
deutlichen und den aus unserer Sicht etwas übertriebenen Kursverfall haben wir
unsere Empfehlung allerdings von Verkaufen auf Halten angehoben.