ATX: Kleines Fünkchen Hoffnung liegt nur in abnehmenden Volumina
Der ATX verlor in dieser Woche weitere 7,5% (der Freitag noch nicht
mitgerechnet) und notiert aktuell auf einem Niveau, das wir zuletzt 2004 hatten.
Unsere Hoffnung, einen Boden zu finden und keine neuen Tiefstände zu sehen,
wurde leider nicht erfüllt. Die Handelsvolumina sind nach wie vor überdurchschnittlich
hoch, nehmen aber langsam wieder ab.
Die markttechnischen Indikatoren verheißen nach wie vor nichts Gutes. Der MACD
war knapp davor, seine Signallinie zu erreichen, schaffte es letztendlich nicht und
steht daher weiterhin auf short. Das Momentum hat einen weiteren Tiefstand
erreicht und zeigt weiterhin keine Divergenzen. Der RSI hat wieder einmal den
überverkauften Bereich betreten, und auch der DMI verstärkt dieses pessimistische
Bild. Wir befinden uns ganz eindeutig weiterhin in einem steilen Abwärtstrend, ein
Boden ist noch nicht in Sicht. Und auch die wöchentliche und monatliche Betrachtung
der Kerzencharts gibt keinen Anlass zu Optimismus.
Ein kleines Fünkchen Hoffnung liegt darin, dass die letzte Abwärtsbewegung bei
geringer werdenden Volumina erfolgte. Zudem sieht man am Ende eines Trends
sehr häufig Übertreibungen. Aber über ein Ende des Abwärtstrends nachzudenken
ist momentan noch Spekulation. Es ist nicht damit zu rechnen, dass wir in der
nächsten Woche einen Boden finden. Die nächste Unterstützung liegt bei 1.700
Punkten, dass sie hält, ist aber mehr als fraglich.