Vorerst ist mit einer weiteren Stabilisierung im ATX zu rechnen
Der ATX zeigte sich - bei mittelmäßigen Umsätzen - in der abgelaufenen Woche in
weiterer Konsolidierungstendenz. Der mittelfristige, seit Mitte Mai ausgebildete,
Abwärtstrend ist intakt. Die Durchschnittslinien von 20 und 30 Tagen haben zuletzt
in sehr flach verlaufender Entwicklung geschnitten, ein unspektakulärer Seitwärtsverlauf
bestätigt aber auch hier zurzeit wenig Dynamik.
Die wichtigsten charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI, Stochastics,
Williams %R) stehen allesamt im wenig aufschlussreichen neutralen Bereich.
Damit wird zum Einen die lustlose vergangene Entwicklung der vergangenen Tage
unterstrichen, zum Anderen lässt sich aus dem Zustand der Indikatoren auch wenig
für eine zukünftige Richtung herauslesen. Das Gesamtbild des ATX hat unsere
seinerseits ausformulierte Strategie bestätigt, dass in den Sommermonaten wenig
passieren wird. Von den internationalen Vorgaben hat es diese Woche (28.8.) bei
westeuropäischen Märkten (z.B. DAX, CAC40, AEX, IBEX) einen kurzen festeren
Ausschlag aus der Lethargie - auch bei höheren Umsätzen - gegeben, welchen der
ATX aber nicht nachvollziehen konnte. Vorerst ist - ohne weitere positive Signale
von anderen Märkten - mit einer weiteren Stabilisierung im ATX zu rechnen. Unserer
Meinung nach ist generell mit deutlich festeren Kursen nicht vor Mitte September
zu rechnen.
Insgesamt sollte der Markt also kommende Woche noch im intakten Abwärtstrend
verbleiben. Der Markt müsste schon an die Marke von 3.650 Punkten gelangen, um
ein Abschütteln des Abwärtstrends zu testen. Dann kann es wieder interessant
werden. Zaghafte Unterstützungen im ATX verlaufen bei 3.550 und 3.500 Punkten.
Widerstände gibt es bei 3.600, 3.660 und 3.750 Punkten.