Am Wichtigsten: Keine neuen Tiefststände
Der ATX verlor auf Wochensicht bei durchschnittlichen Umsätzen knapp unter 1%.
Die Unterstützung bei 3.515 war zu schwach und wurde am Dienstag dann eindeutig
durchbrochen. Die schnelle Gegenbewegung, die wir am Mittwoch sahen, kann
als kurzfristiges Trendumkehrsignal gesehen werden. Die gleitenden Durchschnitte
(sowohl langfristige als auch kurzfristige) verlaufen alle über der aktuellen ATX Linie.
Die marktechnischen Indikatoren stehen eher auf short. Das Momentum fällt weiter,
von Divergenzen kann noch nicht gesprochen werden. Der RSI steht im neutralen
Bereich ohne positive Signale zu setzen. Am interessantesten scheint noch der
MACD, der zwar noch auf Verkaufen steht, jedoch möglicherweise kurz davor ist,
wieder ein Kaufsignal zu generieren.
Bei der langfristigen Betrachtung (wöchentliche Candlesticks) kann man jedenfalls
noch nichts Positives erkennen. Hier ist das Momentum gerade dabei, den historischen
Tiefststand von Mitte Februar zu testen. Und auch die anderen Indikatoren
sind nach wie vor "meilenweit" von Kaufsignalen entfernt.
Für den Moment scheint das Wichtigste, keine neuen Tiefststände zu sehen. Nach
dem bereits oben erwähnten Trendumkehrsignal sollten einmal die kurzfristigen
gleitenden Durchschnitte beginnend mit dem 14-tägigen MA das Ziel sein. Der
nächste Widerstand befindet sich dann bei 3.550 Punkten. Fundamental hätte der
ATX ja alle Möglichkeiten nach oben, charttechnisch schaut es aber leider bei
weitem schlechter aus als bei anderen Indizes (wie beispielsweise DAX oder
STOXX).