Kaufsignale sind noch nicht auszumachen
Der ATX verlor in der verkürzten Woche bei durchschnittlichen Umsätzen fast
4,2%. Nach der Bildung eines symmetrischen Dreiecks erfolgte wie erwartet der
Ausbruch, nur leider nicht - so wie von uns erhofft - nach oben, sonder nach unten.
Der Fall der 200-Tageslinie hat sich nun beschleunigt. Aktuell "kämpft" der ATX mit
dem gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage.
Nach dem Einbruch am Mittwoch zeigen die meisten markttechnischen Indikatoren
auch kurzfristig ein eher negatives Bild. Das Momentum befindet sich nach wie vor
im negativen Bereich, der RSI "dümpelt" im neutralen Bereich. Der MACD ist knapp
davor, ein Verkaufsignal zu generieren und auch der DMI ist weit weg von einem
Kaufsignal. Der ATX befindet sich nun wieder im unteren Bereich der Bollinger
Bänder, die zunehmend enger werden. Eine (nicht unwahrscheinliche) Gegenbewegung
zur Mitte bei ca. 3.620 Punkten könnte das bevorstehende Verkaufsignal des
MACDs zumindest kurzfristig verschieben.
Wir wollen an der Stelle wiederholen, was wir schon vor zwei Wochen geschrieben
hatten. Bei Betrachtung des Charts auf wöchentlicher Basis kann man eigentlich
nur negative Indikatoren erkennen. Kaufsignale sind noch nicht auszumachen. Die
Hoffnung die wir noch letzte Woche hatten, wurde mit dem Ausbruch aus der
Dreiecksformation nach unten vorläufig einmal zunichte gemacht. Es bleibt zu
hoffen, dass es wenigstens bei einer vorläufigen Seitwärtsbewegung bleibt, und
dass die Unterstützung vom letzten Intraday Low bei knapp 3.515 Punkten hält.
Ansonsten ist zu befürchten, dass der ATX schnell wieder seinen Tiefststand von
Mitte Juli testen wird.