ATX sollte kommende Woche nicht sonderlich abschlagsgefährdet sein
Der ATX zeigte sich in der abgelaufenen Woche bei mittelmäßigen Handelsvolumen
in weiter abwärtsgerichteter Tendenz. Seit dem Bruch des letzten kurzfristigen
Aufwärtstrends befindet sich der Markt in einer Korrekturphase. Die Durchschnittslinien
von 20 und 30 Tagen haben Wendepunkte vollzogen, bilden aktuell zusätzlich
einen Schnittpunkt und bestätigen damit den Abwärtstrend.
Die wesentlichen charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI, Stochastics,
Williams %R) stehen im neutralen bis leicht überverkauften Bereich. Insgesamt
bedeutet das, dass der ATX nächste Woche anfällig für eine weitere Konsolidierung
bleiben wird. Die Indikatoren sind in Summe noch nicht so stark nach unten
überzogen, dass auf eine baldige nachhaltige Gegenreaktion geschlossen werden
kann.
Insgesamt sollte der Markt also noch weiter korrigieren, nächste Unterstützungslinien
im ATX verlaufen bei 4.100, 4.000 und 3.900 Punkten. Widerstände existieren
bei 4.200 und 4.300 Punkten. Infolge der weiterhin recht guten Unterstützungsmarken
bis bei spätestens 3.900 Punkten, sollte der ATX - vorbehaltlich nicht stark
negativer internationaler Vorgaben - aber nicht sonderlich abschlagsgefährdet sein.