Erste Bank überarbeitet Schätzungen
STRABAG SE präsentierte heute Zahlen zum ersten Quartal 2008 mit kräftigen
Zuwächsen bei Bauleistung (+11,9% auf EUR 1.923 Mio.) und Umsatz (+19,5% auf
EUR 1.763 Mio.). Im Verkehrswegebau erhöhte sich die Bauleistung um 27,5% auf
EUR 591 Mio. dank wesentlicher Steigerungen in Deutschland und Polen. Aufgrund
der erfreulichen Entwicklung des Orderbestandes (+32,8% auf EUR 3.236 Mio.),
sowie der erwarteten Konsolidierung der jüngsten Zukäufe Oden, Kirchhoff und
Kirchner zur Jahresmitte (Jahresbauleistung rd. EUR 850 Mio.), sollte sich die
Entwicklung mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten fortsetzen bei konstanten
Margen. Das Wachstum von 22,4% im Segment Sondersparten & Konzessionen
(vormals "Tunnelbau & Dienstleistungen"; +22,4% auf EUR 163 Mio.) resultierte aus
der Umgliederung des Bereiches Spezialtiefbau (Beitrag EUR 48 Mio.) aus dem
Hoch- und Ingenieurbau Segment. Das Orderbuch befindet sich auch hier auf
Rekordniveau, wobei wir für 2008 mit rückläufigen Margen rechnen. Die Bauleistung
im Hoch- und Ingenieurbau stieg trotz Umgliederung ebenfalls um 3,1% auf EUR
1.123 Mio. an. Hier steht der Ausbau der Kapazitäten in Russland weiterhin im
Vordergrund, wo sich der Auftragsstand zum Vorjahr auf knapp EUR 2 Mrd.
verdoppelte.
Das operative Ergebnis des Konzerns lag mit EUR -138 Mio. um 14,4% unter dem
des Vorjahres, was auf das starke Wachstum zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge
hingegen verbesserte sich auf -7,8% (nach -8,2%). Insbesondere aufgrund eines
verbesserten Finanzergebnisses nach den Kapitalerhöhungen im Vorjahr lag das
Nettoergebnis nach Minderheiten von EUR 81 Mio. etwa auf Vorjahresniveau. Des
Managements erwartet unverändert 15% Wachstum bei einer EBIT-Margenverbesserung
von 50 Basispunkten. Unsere Schätzungen sind derzeit in Überarbeitung.