Hohe Qualität des Unternehmens und des Managements ist schon eindeutig im Kurs reflektiert, meint die Erste Bank
SBO konnte zum 3. Quartal abermals Rekordzahlen mit deutlichen Wachstumsraten
bei Umsatz und Ergebnis vorlegen. Allerdings tauchen am Horizont die ersten
Wolken für SBO auf. Aufgrund der wesentlichen Bedeutung der US-Währung für
SBO (knapp 80% aller Umsätze werden in USD fakturiert) hat das Management
aufgrund der weiter schwachen Entwicklung des USD gegenüber dem Euro vor
Druck auf die operativen Margen im 4. Quartal 2007 gewarnt. Des weiteren stagnierte
der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2007 bislang auf hohem Niveau. Wir gehen
daher davon aus, dass in den Jahren 2008 und 2009 das Wachstum von SBO
abflachen wird.
Aufgrund des schwächeren Ausblicks haben wir unsere Gewinnschätzungen je
Aktie für 2007 von EUR 3,29 je Aktie auf EUR 3,12 und für 2008 von EUR 4,00 auf EUR 3,66 gesenkt. Wir haben daher unser Kursziel ebenso von EUR 53 auf EUR 52
gesenkt. Aufgrund des historisch höchsten Margenniveaus (23,5%) und den damit
verbundnen Risiken eines Margeneinbruchs, in Verbindung mit gesenkten Erwartungen
haben wir unsere Empfehlung von Halten auf Verkaufen gesenkt. Dies ändert
nichts an der hohen Qualität des Unternehmens und des Managements, was jedoch
unserer Ansicht nach im Kurs schon eindeutig reflektiert ist.