Erste Bank wiederholt Kauf-Empfehlung
Das österreichische Biotech-Unternehmen hat letzte Woche die Zahlen
zum 3. Quartal 2007 publiziert, die für uns keine größeren Überraschungen
beinhaltet haben. Der Umsatz erhöhte sich deutlich um 94% auf EUR 12,6 Mio., der
Nettoverlust blieb mit EUR 22,1 Mio. im Jahresvergleich annähernd konstant. Der
Ausblick für ein deutlich positives Jahresergebnis 2007 wurde ebenso bestätigt. Die
Umsatzerlöse aufgrund der strategischen Allianz mit Novartis werden für ein massiv
positives Q4-Ergebnis sorgen. Inzwischen ist eine weitere Lizenzvorauszahlung von
Novartis in der Höhe von EUR 80 Mio. diese Woche eingetroffen und somit wird
Intercell damit per Jahresende 2007 - wie angekündigt - über liquide Mittel in der
Höhe von rund EUR 300 Mio. verfügen, womit einiges an Potenzial für weitere
Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorhanden ist.
Wir rechnen in den nächsten Wochen und Monaten wieder mit vermehrtem
Newsflow seitens des Unternehmens. So stehen unter anderem die Zulassungsanträge
in Europa und USA für den Japan Enzephalitis Impfstoff auf der Tagesordnung,
die klinischen Phase II Tests des an Merck auslizensierten S. Aureus Impfstoff
sollten starten bzw. sollten Anfang nächsten Jahres auch die endgültigen Ergebnisse
der Phase II Tests des Hepatitis C Impfstoffs veröffentlicht werden. Nicht
vergessen werden sollten auch die erwarteten Ergebnisse der Phase I Tests des
neuen Grippe-Impfstoffs, der mit Intercell's Adjuvant IC31 neu getestet wird.
Alles in allem ändert sich aktuell nichts an unserer sehr positiven Einschätzung der
Aktie. Auch wollen wir betonen, dass gerade ein Unternehmen wie Intercell in der
jetzigen Marktphase so wie viele andere Aktien leidet, allerdings von einer möglichen
Konjunkturabschwächung in keinster Weise betroffen ist. Daher können wir nur
unsere Kaufempfehlung wiederholen und Anlegern raten, die aktuelle Kursschwäche
für Käufe zu nutzen, wenn man in der Aktie noch nicht oder nicht ausreichend
investiert ist.