Autozulieferer Nemak plant Werkschließung in NÖ, 330 Jobs betroffen
Produktion in Herzogenburg soll bis zum Ende des ersten
Quartals 2027 eingestellt werden
Der Autozulieferer Nemak plant eine
Schließung seines Werkes in Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) im
kommenden Jahr. Eingestellt werden soll die Produktion an dem
Standort bis zum Ende des ersten Quartals 2027, bestätigte das
Unternehmen mit Hauptsitz in Mexiko am Mittwoch per Aussendung einen
entsprechenden Bericht der "NÖN" ("Niederösterreichische
Nachrichten"). Derzeit sind in Herzogenburg rund 330 Mitarbeiter
beschäftigt."Angesichts der jüngsten Marktentwicklungen und anhaltend
niedriger Produktionsvolumina haben sich die Aussichten für den
Betrieb in Herzogenburg verschlechtert", teilte Nemak auf
APA-Anfrage in einer Aussendung mit. Der Schließungsprozess erfolge
"in enger Abstimmung" mit Kunden, denen angeboten werde, "die
verbleibenden Produkte schrittweise in andere Nemak-Standorte zu
verlagern".
Nemak fertigt Aluminiumkomponenten für die Automobilindustrie.
Das Werk in Herzogenburg hatte die mexikanische Firma vom Schweizer
Industrieunternehmen Georg Fischer übernommen.
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