Mobilfunk-Frequenzauktion bringt 39 Mio. Euro für den Staatshaushalt
Nutzungsrecht für bis zu 30 Jahre
Die staatliche
Telekom-Control-Kommission hat am Freitag eine Frequenz-Auktion für
das Handy-Netz abgeschlossen und dabei 39,4 Mio. Euro erlöst. Die
erfolgreichen Bieter waren A1, T-Mobile und Hutchison. A1 erwarb 50
MHz zu 11 Mio. Euro, T-Mobile 100 MHz zu 13,2 Mio. Euro und
Hutchison 100 MHz zu 15,2 Mio. Euro. Die Auktionserlöse gehen an die
Republik.Die Frequenzen im Bereich 2600 MHz wurden erstmals 2010 vergeben,
die Nutzungsrechte laufen Ende des Jahres aus. Der Bereich 2300 MHz
wurde erstmals ausgeschrieben. "Abhängig von zukünftigen technischen
Entwicklungen können die Frequenzen bis zu 30 Jahre genutzt werden",
teilte die Kommission in einer Aussendung mit. Jeder
Frequenzzuteilungsinhaber sei verpflichtet, mit dem ihm in diesem
Verfahren zugeteilten Frequenzspektrum "ab einem gewissen Zeitpunkt
eine bestimmte Anzahl an Standorten zu betreiben", so die Behörde.
stf/sag
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