Vertreter von EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen
Inkrafttreten hängt dann noch am EU-Parlament
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Vertreter von EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen
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Vertreter der Europäischen
Union und der südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien,
Argentinien, Uruguay und Paraguay haben in Asunción das
Freihandelsabkommen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken
unterzeichnet. Damit entsteht eine der größten Freihandelszonen der
Welt mit über 700 Millionen Einwohnern und einer gemeinsamen
Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 22 Billionen US-Dollar (19
Billionen Euro).
Ein Inkrafttreten hängt dann am EU-Parlament. Die Unterzeichnung
folgt auf die Annahme der entsprechenden Ratsbeschlüsse. Sie stellt
aus Sicht der EU-Kommission einen wichtigen Meilenstein in den
Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den
Mercosur-Partnern dar. Der Abschluss wird als geopolitisches Signal
in einer Welt gewertet, in der regelbasierte Zusammenarbeit auf
einem absteigenden Ast scheint.
Etwa Frankreich, Polen, Österreich waren dagegen
Die Zustimmung der EU erfolgt etwa ohne Unterstützung
Österreichs, aber auch bevölkerungsstärkerer Staaten wie Frankreich
und Polen. Die nötige Mehrheit ging sich trotzdem aus. Das
ablehnende Stimmverhalten wurde in erster Linie mit dem Schutz der
eigenen Landwirtschaft argumentiert. Vor allem in Frankreich gibt es
auch Bauernproteste. Doch die Industrie ist praktisch flächendeckend
für den Abschluss gewesen. So könnten Autozulieferer aus Österreich
profitieren, heißt es von Industrievertretern.
(Redaktionelle Hinweise: 0077-26, 88 x 95 mm)
mhh
ISIN AT0000743059
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